In diesem Beitrag lege ich dar, warum die Frage, als was man geboren ist, keine Deutungssache, sondern eine dokumentierte Tatsache ist. Das folgende Video ist der Kern dieses Beitrags. Darin zeige ich meine Geburtsurkunde und erkläre, warum sie genau das belegt, wofür staatliche Dokumente da sind: Herkunft, Identität und rechtliche Realität.
Was eine Geburtsurkunde beweist – und warum ihr Zweifel alles infrage stellt
Eine Geburtsurkunde ist kein Meinungsbeitrag. Sie ist ein staatliches Dokument. Sie hält fest, als was ein Mensch geboren wurde und unter welchen Daten. Wenn wir anfangen, Geburtsurkunden zu relativieren oder anzuzweifeln, dann gibt es keinen Halt mehr.
Denn wer entscheidet dann, welche Urkunde noch gilt und welche nicht? Wenn die Geburtsurkunde beliebig wird, werden es auch:
- Einbürgerungsurkunden
- Verträge
- Zeugnisse
- Grundbucheinträge
- amtliche Register
Ein Rechtsstaat funktioniert nur, wenn seine Dokumente gelten. Punkt.
Einschulungsfoto, Familie und Realität
Im Video zeige ich zusätzlich ein Einschulungsfoto. Darauf sieht man vier Generationen Frauen:
- meine Urgroßmutter
- meine Großmutter
- meine Mutter
- mich
Alle mit Bart. Das ist unsere Familie. Das ist unsere Biologie. Das ist unsere Realität.
Ich war sechs oder sieben Jahre alt. Ja, ich hatte einen kleinen Bart. Das war nichts Ungewöhnliches in unserer Familie. Wir sind eine Familie von wertigen Frauen. Dafür muss man sich nicht entschuldigen.
Kultur, Blickwinkel und Heuchelei
In dieser Gegend der Erde lacht man über Frauen mit Bart und zweifelt ihre Weiblichkeit an. In anderen Gegenden dieser Erde ist es genau umgekehrt – dort wird über Frauen ohne Bart gelacht.
Aber Identität hängt nicht davon ab, wo man lebt oder welche kulturellen Erwartungen gerade vorherrschen.
Eine Frau ist nicht weniger Frau, nur weil sie nicht dem lokalen Schönheitsideal entspricht.
Ein dunkles Kapitel: Reichsvölkerschau
Meine Urgroßmutter musste damals in der Reichsvölkerschau im Berkzoo von Halle auftreten – als „die Frau mit dem Bart“.
Eintritt: 25 Reichspfennig.
Das war entwürdigend. Das war demotivierend. Und es zeigt, wie lange Menschen wegen äußerlicher Merkmale vorgeführt, verspottet und instrumentalisiert wurden.
Anpassungsdruck und Selbstakzeptanz
Nach meiner Jugendweihe sagte meine Mutter zu mir, ich solle den Bart lieber abrasieren. Das war gut gemeint. Es war Schutz.
Heute, in einer offenen Gesellschaft, entscheide ich selbst. Ich stehe zu meinem Bart. Und das ist gut so.
Selbstakzeptanz bedeutet nicht, dass man sich gegen Pflege entscheidet – sondern dass man frei entscheidet.
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