7–8 Millionen ohne Job: Die Wahrheit hinter den geschönten Arbeitslosenzahlen

Deutschland hat ein Arbeitslosenproblem.
Ein massives.

Offiziell heißt es: etwas über drei Millionen Arbeitslose.
Ein „saisonaler Anstieg“.
Winter. Wetter. Bau. Alles ganz normal.

Doch diese Erklärung ist bequem – und falsch.

Was wir gerade erleben, ist keine Winterdelle, sondern eine strukturelle Krise.
Eine Krise, die politisch verursacht ist.
Und statistisch kaschiert wird.

Zu dieser Analyse wurde ein separate Videostatement veröffentlicht, in dem die statistischen Abgrenzungen und wirtschaftlichen Zusammenhänge der aktuellen Arbeitsmarktzahlen ergänzend erläutert werden.


Die Drei-Millionen-Lüge

Die Zahl von rund drei Millionen Arbeitslosen klingt schlimm.
Aber sie ist nur die halbe Wahrheit.

Gezählt werden hier ausschließlich Menschen, die offiziell als arbeitslos gelten und Arbeitslosengeld beziehen.
Nicht gezählt werden:

  • Millionen Bürgergeldempfänger
  • Menschen in Maßnahmen und „Weiterbildungen“
  • Personen, die aus der Statistik herausgerechnet wurden
  • Erwerbsfähige ohne reale Jobperspektive

Wer glaubt, diese Menschen seien „nicht arbeitslos“, glaubt auch an Märchen.

Rechnet man diese Gruppen zusammen, landet man nicht bei drei Millionen.
Sondern bei sieben bis acht Millionen Menschen ohne Arbeit oder ohne echte Perspektive.

Das ist kein Randproblem.
Das ist eine soziale Großlage.


Warum das nichts mit dem Wetter zu tun hat

Jedes Jahr wird dasselbe Ritual aufgeführt:
Im Winter steigen die Zahlen – und sofort wird das Wetter verantwortlich gemacht.

Doch diesmal passt diese Erklärung nicht.

Denn parallel passiert Folgendes:

  • Unternehmen stellen nicht mehr ein
  • Offene Stellen verschwinden
  • Ausbildungsplätze brechen weg
  • Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sinkt
  • Betriebe gehen in die Insolvenz

Das sind keine Schneeflocken-Effekte.
Das sind Standortprobleme.


Die eigentliche Ursache: Energiepolitik gegen die Realität

Der Kern des Problems ist klar:
Deutschland hat sich wirtschaftlich selbst gelähmt.

Die sogenannte Energiewende hat:

  • Energiepreise explodieren lassen
  • Planungssicherheit zerstört
  • Industrieproduktion unrentabel gemacht
  • Mittelständische Betriebe überfordert

Unternehmen schließen nicht, weil es kalt ist.
Sie schließen, weil Strom unbezahlbar ist.
Weil Investitionen sich nicht mehr rechnen.
Weil Produktion ins Ausland verlagert wird – oder ganz aufhört.

Wenn die Fabrik weg ist, kommt sie nicht im Frühling zurück.


Geschönte Zahlen, harte Realität

Besonders perfide ist die Beruhigungsrhetorik.

Man erklärt, die Lage sei „stabil“.
Man spricht von „wenig Dynamik“.
Man tut so, als sei Stillstand harmlos.

Doch Stillstand bedeutet:
Kein Aufschwung.
Keine neuen Jobs.
Keine Perspektive für junge Menschen.

Der Ausbildungsmarkt kollabiert leise –
während Politiker von Fachkräftemangel reden.

This is no coincidence.
Das ist politisches Versagen mit Ansage.


Was jetzt passieren wird

Solange diese Politik nicht grundlegend geändert wird, passiert Folgendes:

  • Weitere Insolvenzen
  • Mehr Menschen im Bürgergeld
  • Weniger Beitragszahler
  • Höhere Belastung für die arbeitende Mitte

Und die offiziellen Zahlen werden weiter „gut erklärt“.
Aber nicht besser.


Fazit: Nicht der Winter ist das Problem

Deutschland steckt nicht in einer saisonalen Schwäche.
Deutschland steckt in einer selbstverschuldeten Wirtschaftskrise.

Die echten Arbeitslosenzahlen liegen weit über dem,
was öffentlich kommuniziert wird.

Wer das ignoriert, verschiebt die Rechnung.
Und die kommt – garantiert.

Teile diesen Artikel.
Sprich darüber.
Denn Schweigen ändert nichts.


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Marla Svenja Liebich is the author and publisher of Marlas Army.
On Marla’s Army, she publishes analyses, commentary, and personal accounts on social and political developments in Germany.
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