Keine Migrationswende – warum uns die Politik etwas vormacht

Seit Monaten wird der Eindruck erweckt, Deutschland habe eine migrationspolitische Wende vollzogen. Sinkende Asylzahlen werden als großer Erfolg verkauft. Doch diese Darstellung greift viel zu kurz und verschleiert die tatsächliche Lage.

Auch im Jahr 2025 wurden weiterhin über 168.000 Asylanträge gestellt. Hinzu kommen zehntausende Folgeanträge sowie die Zuwanderung aus der Ukraine, die statistisch meist getrennt geführt wird. Zusammengerechnet ergibt sich weiterhin ein jährlicher Nettozuzug von rund 200.000 Menschen in das deutsche Sozialsystem.

Eine echte Migrationswende würde bedeuten, dass mehr Menschen das Land verlassen als neu hinzukommen. Davon ist Deutschland weit entfernt. Die Belastungen für Kommunen, Wohnungsmarkt, Schulen und Sozialkassen bleiben hoch – unabhängig davon, wie einzelne Teilzahlen politisch kommuniziert werden.

Auch finanziell ist die Lage eindeutig: Als grober Richtwert gelten rund 30.000 Euro Kosten pro Person und Jahr. Daraus entstehen jährliche Milliardenausgaben, die sich nicht einfach wegstatistizieren lassen. Landräte und Bürgermeister bestätigen weiterhin Überlastung und fehlende Entlastung vor Ort.

Solange Nettozuwanderung anhält und Rückführungen kaum stattfinden, bleibt die sogenannte Migrationswende vor allem eines: ein politisches Narrativ.


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On Marla’s Army, she publishes analyses, commentary, and personal accounts on social and political developments in Germany.
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