Is Europe Sabotaging Itself?

Person mit Hut und Brille spricht vor dem Weißen Haus, Schlagzeile „Brüssel muss handeln“

JD Vance legt den Finger in die Wunde

Europa redet gern von Werten.
Washington redet inzwischen von Realität.

Und jetzt ist es wieder passiert.

JD Vance hat Europa frontal angegriffen – nicht aus Feindseligkeit.
Sondern aus Frust.

Im Interview bei Fox News sprach der US-Vizepräsident von „Selbstsabotage“ europäischer Regierungen.

Das sitzt.

Ein ergänzendes Videostatement mit einer kompakten Analyse der Aussagen von JD Vance zur europäischen Politik ist gesondert veröffentlicht und kann hier aufgerufen werden.


Was genau wirft Vance Europa vor?

Er sagt:
Das Problem sei nicht mangelnder Respekt.

Das Problem sei, dass europäische Eliten politische Entscheidungen treffen,
die ihre eigenen Länder schwächen.

Drei Punkte stehen im Zentrum:

  • Unkontrollierte Migration
  • Überregulierte Wirtschaft
  • Strategische Orientierungslosigkeit

Besonders deutlich wurde er beim Thema Grenzschutz.

Europa müsse seine Grenzen sichern, um seine „zivilisatorische Kohärenz“ zu bewahren.

Ein harter Begriff.

Und bewusst gewählt.


„Zivilisatorische Kohärenz“ – was meint er damit?

Vance argumentiert:
Demokratien funktionieren nicht nur auf Papier.

Sie funktionieren,
weil Menschen eine gemeinsame kulturelle Basis teilen.

Werte.
Geschichte.
Verständnis von Recht und Ordnung.

Wenn Migration nicht gesteuert wird,
gerät dieses Fundament ins Wanken.

Das ist die These.

Und sie wird in Europa seit Jahren tabuisiert.


Das ist kein Ausrutscher – das ist Linie

Schon bei der Münchner Sicherheitskonferenz hatte Vance Europa vorgeworfen,
sich moralisch überlegen zu fühlen,
aber strategisch naiv zu handeln.

Er kritisierte:

  • Energiepolitik
  • Bürokratie
  • Deindustrialisierung
  • Abhängigkeit von den USA

Seine Kernbotschaft damals wie heute:

Man kann nicht dauerhaft unter dem amerikanischen Sicherheitsschirm stehen –
und gleichzeitig die eigene wirtschaftliche Basis aushöhlen.

Das ist keine Anti-Europa-Haltung.

Das ist eine Machtanalyse.


Die unbequeme Wahrheit: Europa hängt am Tropf

Fakten:

  • Die meisten NATO-Staaten verfehlen seit Jahren das 2%-Ziel.
  • Deutschland rutscht wirtschaftlich ab.
  • Frankreich kämpft mit sozialen Spannungen.
  • Die EU reguliert schneller, als sie produziert.

Währenddessen investieren die USA massiv in Industrie, Energie und Technologie.

Und fragen sich:
Warum sollen wir zahlen – wenn Europa sich selbst blockiert?


Der Migrationspunkt ist der eigentliche Sprengsatz

Vance sagt offen, was viele US-Strategen denken:

Wer seine Außengrenzen nicht kontrolliert,
verliert innenpolitische Stabilität.

Und wer innenpolitisch instabil ist,
ist kein verlässlicher Partner.

Europa diskutiert noch über „Seenotrettung“ und „Verteilungsschlüssel“.

Washington denkt in Machtachsen, Demografie und Sicherheitsarchitektur.

Das ist ein völlig anderes Spiel.


Partnerschaft heißt nicht Bevormundung

Interessant ist:
Vance betont immer wieder, dass die USA Europa stark sehen wollen.

Nicht schwach.

Nicht abhängig.

Sondern handlungsfähig.

Doch Partnerschaft bedeutet Eigenverantwortung.

Und genau daran zweifelt Washington inzwischen offen.


Warum diese Warnung ernster ist als frühere

Früher kamen solche Töne von Randfiguren.

Heute kommen sie aus dem Weißen Haus.

Und sie sind strategisch eingebettet.

America First heißt nicht Isolation.

Es heißt:
Wer Partner sein will, muss liefern.


Was passiert, wenn Europa nicht reagiert?

Drei Szenarien:

  1. Weitere sicherheitspolitische Eigenverantwortung wird eingefordert – notfalls mit Druck.
  2. Wirtschaftspolitische Interessen der USA werden rücksichtsloser durchgesetzt.
  3. Europa verliert geopolitisches Gewicht.

Die Welt ordnet sich neu.

China expandiert.
Russland destabilisiert.
Die USA priorisieren.

Und Europa diskutiert Lieferkettengesetze.


Die eigentliche Frage

Ist das eine unfaire Attacke?

Oder ist es eine nüchterne Diagnose?

Man kann Vance mögen oder nicht.

Aber man kann nicht ignorieren,
dass immer mehr internationale Akteure Europa als politisch zögerlich, wirtschaftlich gebremst und strategisch uneins wahrnehmen.

Und das ist gefährlich.


Fazit: Europa steht vor einer Entscheidung

Weiter wie bisher?

Oder strukturelle Kurskorrektur?

Grenzen sichern.
Wirtschaft entlasten.
Industrie stärken.
Sicherheit ernst nehmen.

Nicht, weil Washington es verlangt.

Sondern weil Europa sonst wirklich beginnt,
sich selbst zu sabotieren.


Wenn du willst, dass Europa stark bleibt –
dann teile diesen Artikel.

Diskussion ist gut.
Verdrängung ist keine Strategie.

In Marla we trust.

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Marla Svenja Liebich is the author and publisher of Marlas Army.
On Marla’s Army, she publishes analyses, commentary, and personal accounts on social and political developments in Germany.
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