Antifa gegen Antifa in Leipzig – Live-Stream & meine Einordnung

Ich kenne Sebastian Schmidtke (war Diktierfehler) seit den 90er Jahren.
Und ich mag seine Streams nicht nur, weil er vor Ort ist – sondern vor allem wegen seiner Einordnungen, die er währenddessen mitbringt.

Denn heute ist in Leipzig ein Tag, der schon durch den Titel auffällt:

Antifa gegen Antifa.

Was sonst oft als geschlossene „Szene“ dargestellt wird, steht heute sichtbar gegeneinander. Und das nicht als trockene Analyse am nächsten Tag – sondern live, direkt aus der Situation heraus.

Warum ich mir genau diesen Stream ausgesucht habe

Man kann viel über politische Lager reden – man kann es kommentieren, diskutieren und interpretieren.
Aber manchmal reicht ein Blick auf das, was passiert, wenn die eigenen Leute plötzlich nicht mehr „Team“ sind, sondern Gegner.

Und genau deshalb finde ich solche Streams spannend:
Sie zeigen nicht nur Bilder, sondern auch Mechanik.

  • Wie schnell Stimmung kippt
  • wie schnell Aggression entsteht
  • wie schnell Grenzen verschwinden
  • und wie schnell die Narrative von „wir sind die Guten“ in sich zusammenfallen

Antifa gegen Antifa – was das eigentlich bedeutet

Wer nur von außen guckt, denkt vielleicht: „Na und, die streiten halt.“

Aber „Antifa gegen Antifa“ ist mehr als ein Streit.
Es ist ein Moment, in dem sichtbar wird, dass diese Gruppen nicht einfach nur eine politische Meinung vertreten, sondern oft ein Milieu sind – mit eigenen Regeln, eigenen Feindbildern und manchmal auch mit einer ganz eigenen Gewaltlogik.

Wenn dieses Milieu intern eskaliert, wird deutlich:
Das ganze System funktioniert nicht nur über „gegen Rechts“, sondern auch über Macht, Deutung und Kontrolle nach innen.

Und das ist der Punkt, den viele unterschätzen.

Meine Einschätzung

Ich halte es für wichtig, sich solche Szenen anzusehen – nicht aus Sensationslust, sondern weil sie zeigen, wie instabil manche politischen Selbstbilder sind, sobald Realität einsetzt.

Und genau da finde ich Sebastian Schmidtke stark:
Er filmt nicht einfach nur – er ordnet ein.
Er liefert Kontext.
Und er bleibt dabei in der Situation handlungsfähig, was viele in diesen Momenten nicht mehr sind.

Das ist der Grund, warum ich mir diesen Stream heute ausgesucht habe.



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Marla Svenja Liebich is the author and publisher of Marlas Army.
On Marla’s Army, she publishes analyses, commentary, and personal accounts on social and political developments in Germany.
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