Europas Wind-Wette scheitert an der Realität

Der Winter ist der ehrlichste Energieexperte Europas.

Er lässt sich nicht beeindrucken
von Gipfeltreffen,
von PowerPoint-Gigawatt
oder von grünen Pressemitteilungen.

Wenn es kalt ist,
wenn es dunkel ist,
wenn der Wind ausbleibt,
dann zählt nur eines:

👉 Strom muss fließen.

Und genau daran scheitert Europas Energiepolitik immer wieder.

Zu diesem Thema wurde ein separates Videostatement veröffentlicht, in dem die energiepolitischen Aspekte ergänzend erläutert werden.


Installierte Leistung ist keine Versorgungssicherheit

Europa feiert 100 Gigawatt neue Offshore-Windkraft in der Nordsee.
Politiker sprechen von „Energiesouveränität“ und „Zukunftssicherheit“.

Das klingt gut.
Es ist aber Augenwischerei.

Denn installierte Nennleistung ist kein Strom.
Sie ist ein theoretischer Maximalwert unter Idealbedingungen.

Windkraft liefert nur,
wenn der Wind weht.

Nicht bei Flaute.
Nicht bei Hochdrucklagen.
Nicht bei Dunkelflauten im Winter.

Und genau dann,
wenn Haushalte, Industrie und Infrastruktur am meisten Energie brauchen,
liefert sie am wenigsten.


Extreme Wetterlagen entlarven das System

Während Europa weiter auf Ideologie setzt,
zeigte eine massive Kältewelle in den USA kürzlich,
wie ein Stromsystem unter realem Stress funktioniert.

Wind und Solar fielen weitgehend aus.
Nicht aus politischem Kalkül,
sondern wegen Physik.

Die Versorgung wurde gesichert durch:

Gas
Kohle
Kernkraft
und im Notfall sogar Öl

Nicht, weil diese Energieträger „schön“ sind,
sondern weil sie zuverlässig liefern.

👉 Grundlast ist kein moralisches Konzept.
Sie ist technische Notwendigkeit.


Europas ideologischer Selbstbetrug

Europa weiß das alles.

Deutschland verfügt über enorme Braunkohlereserven,
weigert sich aber, diese langfristig zu nutzen.

Gleichzeitig laufen Kohlekraftwerke jedes Mal wieder an,
sobald Kälte und Dunkelheit einsetzen.

Das ist keine Energiewende.
Das ist ein Dauerprovisorium.

Statt eigene Ressourcen realistisch zu nutzen,
wird importiert.

Immer mehr.
Immer teurer.
Immer abhängiger.


Von russischem Gas zu US-LNG – keine Souveränität

Ab 2027 soll russisches Gas in der EU vollständig verboten sein.

Offiziell.

Inoffiziell kauft Europa russisches LNG
wie nie zuvor.

Gleichzeitig stammen bereits über die Hälfte
der LNG-Importe aus den USA.

Das ist kein Schritt in Richtung Unabhängigkeit.
Das ist ein Tausch der Abhängigkeit.

👉 Wer seine Energieversorgung ideologisiert,
macht sich erpressbar.


Warum mehr Windkraft das Problem verschärft

100 Gigawatt zusätzliche Windkraft
lösen kein einziges strukturelles Problem.

Sie erhöhen:

– die Volatilität
– die Netzinstabilität
– den Bedarf an Backup-Kraftwerken
– die Kosten für Verbraucher

Was sie nicht erhöhen,
ist Versorgungssicherheit.

Denn Versorgungssicherheit entsteht nicht durch Symbolpolitik,
sondern durch verlässliche, steuerbare Kraftwerke.


Physik schlägt Fantasie

Man kann Gesetze ändern.
Man kann Narrative ändern.
Man kann Förderprogramme ändern.

Was man nicht ändern kann:

👉 Die Gesetze der Physik.

Kein Wind heißt: kein Windstrom.
Keine Sonne heißt: kein Solarstrom.

Wer das ignoriert,
spielt mit Blackouts,
Industrieabwanderung
und sozialem Sprengstoff.


Fazit: Energiepolitik braucht Realitätssinn

Europa braucht keine weiteren Wind-Versprechen.
Europa braucht Ehrlichkeit.

Grundlast.
Planbarkeit.
Technologieoffenheit.

Alles andere ist Fantasie –
und Fantasie hält keine Netze stabil.


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Marla Svenja Liebich is the author and publisher of Marlas Army.
On Marla’s Army, she publishes analyses, commentary, and personal accounts on social and political developments in Germany.
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