Immer wieder wird der Öffentlichkeit vermittelt, der massive Zuzug von Flüchtlingen sei nicht nur humanitär geboten, sondern auch ein wirtschaftlicher Gewinn. Aktuell stützt sich diese Behauptung auf eine Studie des ifo-Institut, laut der zusätzliche Geflüchtete angeblich neue Unternehmen gründen und zusätzliche Arbeitsplätze schaffen würden.
Doch bei genauer Betrachtung entpuppt sich diese Darstellung als das, was sie ist: eine statistische Konstruktion, die mit realer Wertschöpfung wenig zu tun hat.
Die entscheidende Frage wird nicht gestellt
Es wird zwar gezählt, dass Arbeitsplätze entstehen – aber nicht, welche Art von Arbeitsplätzen das sind.
Denn der überwiegende Teil dieser „neuen Jobs“ entsteht nicht in der freien Wirtschaft, nicht in Industrie, Handwerk oder exportorientierten Bereichen. Er entsteht im staatlich finanzierten Migrations- und Verwaltungsapparat:
- Ausländerbehörden
- Sozialämter
- Jobcenter
- Unterkünfte und Träger
- Sozialarbeit, Betreuung, Dolmetschdienste
- Projektstellen und Vereine
Diese Arbeitsplätze existieren ausschließlich, weil Steuergeld fließt. Sie schaffen keine marktfähigen Produkte, keine exportierbaren Dienstleistungen und keine nachhaltige Wertschöpfung. Sie verwalten Mittel, die zuvor anderen entzogen wurden.
Das ist kein Wachstum.
Das ist Umverteilung mit Beschäftigungsetikett.
Steuerfinanzierte Nachfrage ist kein Wirtschaftsboom
Selbst das ifo-Institut räumt ein, dass ein Teil der zusätzlichen Arbeitskräftenachfrage auf steuerfinanzierten Transfers beruht. Übersetzt heißt das:
Der Staat schafft Nachfrage, indem er Geld ausgibt, das er vorher eingezogen hat.
Das mag statistisch Beschäftigung erzeugen, ist aber ökonomisch kein Beweis für Stärke. Es ist ein geschlossenes System, das sich selbst legitimiert – solange Geld nachfließt.
Wo Flüchtlinge tatsächlich arbeiten
Dort, wo Flüchtlinge tatsächlich in den Arbeitsmarkt integriert werden, konzentriert sich die Beschäftigung überwiegend auf den Niedriglohnsektor:
- Paket- und Lieferdienste
- Logistik
- Reinigung
- einfache Dienstleistungen
Oft handelt es sich um Teilzeitstellen, häufig um aufstockende Beschäftigung mit ergänzenden Sozialleistungen. Der Beitrag zu Sozialkassen und Steuereinnahmen ist entsprechend gering. Von einer spürbaren Entlastung des Systems kann keine Rede sein.
Die unbequeme Realität der Nettosteuerzahler
Ein zentraler Punkt wird in der öffentlichen Debatte fast vollständig ausgeblendet:
In Deutschland gibt es nur rund 17 Millionen Nettosteuerzahler. Diese Gruppe finanziert den gesamten Staat – inklusive:
- öffentlichem Dienst
- Verwaltung
- Parteien und parteinahe Stiftungen
- Vereinen und Trägerstrukturen
- Subventionen
- und auch den gesamten Migrationskomplex
Wer vollständig aus Steuermitteln bezahlt wird, kann netto keine Steuern „erwirtschaften“. Geld, das im System zirkuliert, bleibt dennoch Geld aus dem Steuersack.
Die Realität in den Städten
Man braucht keine Studien, um die Wirkung dieser Politik zu beurteilen. Ein Blick in viele deutsche Städte reicht aus:
- steigende Kosten
- wachsende Verwaltungen
- überlastete Kommunen
- zunehmende Abhängigkeit vom Staat
Was fehlt, ist sichtbare wirtschaftliche Dynamik, die diese Belastungen langfristig tragen könnte.
Fazit: Statistik ersetzt keine Realität
Solche Studien dienen nicht der nüchternen Analyse, sondern der politischen Beruhigung. Sie sollen suggerieren, dass strukturelle Probleme in Wahrheit ein Gewinn seien. Doch durch Wiederholung wird eine Behauptung nicht wahrer.
Realismus ist keine Menschenfeindlichkeit.
Und Kritik ist kein Tabubruch.
Wer über Migration spricht, muss auch über Kosten, Finanzierung und Tragfähigkeit sprechen – alles andere ist Augenwischerei.
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