Deutschland zahlt Kindergeld.
Das ist richtig.
Das ist sinnvoll.
Das ist notwendig.
Aber für wen eigentlich?
Denn während hierzulande Beiträge steigen, Kitas fehlen und Krankenhäuser schließen, fließt jedes Jahr immer mehr deutsches Kindergeld ins Ausland. Für Kinder, die oft gar nicht in Deutschland leben. Nicht hier zur Schule gehen. Nicht hier medizinisch versorgt werden. Nicht hier aufwachsen.
Und trotzdem bezahlt werden – aus dem Geld derer, die hier arbeiten.
Das Problem ist nicht das Kindergeld – sondern die Grenzenlosigkeit
Kindergeld soll Familien entlasten.
Familien, die hier leben.
Hier wohnen.
Hier Teil dieser Gesellschaft sind.
Was wir aber inzwischen haben, ist etwas anderes:
Ein Sozialleistungssystem, das keinen klaren Bezug mehr zum Lebensort kennt.
Kinder leben im Ausland.
Kosten entstehen im Ausland.
Aber Deutschland zahlt.
Das wird dann gern relativiert.
Mit Paragrafen.
Mit EU-Regeln.
Mit bürokratischen Ausreden.
Doch am Ende bleibt eine einfache Frage:
Warum soll ein Land dauerhaft Leistungen für Menschen zahlen, die gar nicht dort leben?
Wer trägt die Last?
Die Rechnung landet nicht bei „dem Staat“.
Sie landet bei denen, die hier jeden Monat Abgaben zahlen.
Bei Arbeitnehmern.
Bei Selbstständigen.
Bei Familien, die selbst kaum noch wissen, wie sie steigende Beiträge stemmen sollen.
Denn Kindergeld ist nur ein Teil des Problems.
Dazu kommen:
– Krankenversicherung
– Sozialleistungen
– Verwaltungsaufwand
– Folgekosten
Alles aus demselben Topf.
Und wenn dieser Topf nicht reicht, passiert immer das Gleiche:
Die Beiträge steigen.
Die Leistungen sinken.
Der Frust wächst.
„Das ist doch solidarisch“ – nein, das ist fahrlässig
Solidarität bedeutet nicht, dass alles überallhin fließt.
Solidarität braucht Regeln.
And above all: Bezug zur Realität.
Ein Sozialstaat kann nur funktionieren, wenn klar ist:
Wer gehört dazu?
Wer lebt hier?
Wer zahlt ein?
Wer profitiert?
Wenn diese Fragen nicht mehr beantwortet werden, wird Solidarität zur Überforderung – und irgendwann zur Ablehnung.
Das sehen wir längst.
Die Debatte wird absichtlich vermieden
Politik und Behörden reden lieber über Details als über das Grundproblem.
Über Konten.
Über Formalien.
Über Zuständigkeiten.
Aber nicht über den Kern.
Denn der ist unbequem:
Der deutsche Sozialstaat verteilt Geld ohne klare Bindung an das Land selbst.
Und wer das kritisiert, wird sofort moralisch attackiert.
Dabei geht es weder um Herkunft noch um Nationalität.
Es geht um Verantwortung.
Fazit: Ein Sozialstaat braucht klare Linien
Deutschland braucht einen Sozialstaat, der hilft.
Aber nicht blind.
Nicht grenzenlos.
Nicht ohne Bezug.
Kindergeld sollte an den tatsächlichen Lebensmittelpunkt der Kinder gebunden sein.
Alles andere ist politischer Selbstbetrug – bezahlt von denen, die keine Lobby haben.
Wer weiter so tut, als sei das alles „alternativlos“, darf sich nicht wundern,
wenn das Vertrauen in Staat und Politik weiter zerbricht.
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