Acht Jahre Haft.
Acht Jahre – für Taten, die ausgeführt wurden. Nicht für Worte. Nicht für Chats. Nicht für Fantasien.
Was hier verhandelt wurde, waren reale Angriffe auf reale Menschen. Nach Aktenlage handelte es sich um mehrfach geplante und umgesetzte Gewalttaten. Tatmittel wurden im Vorfeld beschafft, Tatabläufe vorbereitet, Angriffe durchgeführt.
Zu diesem Thema wurde ein separates Videostatement veröffentlicht, das die rechtliche und gesellschaftliche Einordnung des Urteils ergänzend dokumentiert.
Vorbereitung statt Spontanität
Die Täter handelten nicht aus dem Affekt. Werkzeuge wurden vor den Taten organisiert und mitgeführt. Das ist ein klassisches Merkmal von Vorbereitung. Wer so vorgeht, weiß, was er tut – und nimmt schwere Verletzungen bis hin zum Tod billigend in Kauf.
Ausgeführte Taten – keine Gedankenspiele
Es geht hier nicht um radikale Rhetorik, nicht um Gruppenchats, nicht um theoretische Gewaltfantasien. Es geht um umgesetzte Angriffe. Menschen wurden gezielt attackiert, nicht zufällig, nicht aus Versehen.
Nach der Darstellung der Ermittlungsakten richteten sich die Taten gegen Andersdenkende. Die Auswahl der Opfer war kein Zufall. Das Ziel war Einschüchterung.
Wenn Gewalt relativiert wird
Acht Jahre Haft werden als hartes Urteil verkauft. Doch gemessen an der Schwere der Vorwürfe – versuchte Tötungsdelikte in Serie – ist diese Bewertung mindestens erklärungsbedürftig.
Ein Rechtsstaat lebt davon, dass er Taten nach ihrem Gewicht beurteilt, nicht nach der politischen Einordnung der Täter. Gewalt verliert nicht an Schwere, weil sie ideologisch begründet wird. Vorbereitung bleibt Vorbereitung. Angriff bleibt Angriff.
Ein gefährliches Signal
Urteile haben Wirkung über den Einzelfall hinaus. Sie senden Signale. Wer bei ausgeführter, vorbereiteter Gewalt Milde zeigt, senkt die Hemmschwelle für Nachahmer. Das betrifft nicht ein politisches Lager, sondern die Sicherheit aller.
Ein gescheiterter Mordversuch bleibt ein Mordversuch. Dass niemand gestorben ist, ist Glück – kein Strafmilderungsgrund.
Conclusion
Acht Jahre für das, was nach Aktenlage als versuchte Tötungsdelikte in Serie bewertet werden kann, werfen Fragen auf. Nicht aus Rachsucht. Sondern aus Verantwortung für die Gleichheit vor dem Gesetz.
Ein Rechtsstaat muss klar sein. Neutral. Konsequent. Alles andere untergräbt Vertrauen – und genau das können wir uns nicht leisten.
In Marla we trust.

📚 Further Reading – Partner Links
(Affiliate notice: The following links are partner links. If you make a purchase through them, you support Marlas Army at no additional cost to you.)
1. Hannah Arendt – On Violence
1. Hannah Arendt – On Violence
An analysis of the mechanisms of political control and public fear.
👉 https://amzn.to/3NDc0c8
2. George Orwell – 1984
The classic work on language control, truth, and surveillance.
👉 https://amzn.to/4bsO0SZ
3. Timothy Snyder – On Tyranny
Twenty lessons on how democracies die.
👉 https://amzn.to/3NcdiuI


Leave a Reply