Die nächste Insolvenz.
Diesmal kein Weltkonzern.
Sondern ein Symbol.
In Plauen meldet die VOWAG GmbH Insolvenz an – ein Hersteller elektrischer Lastenräder, gegründet im Jahr 2020, mitten im großen Transformationsrausch.
Das Projekt stand für alles, was die grüne Republik ausmacht:
Subventionierte Produktion.
Subventionierte Nachfrage.
Politisch gewolltes Produkt.
Und jetzt?
Trümmer.
Ein Produkt wie aus dem Förderkatalog
Elektrische Lastenräder mit bis zu 100 Kilometern Reichweite.
Zuladung bis 500 Kilogramm.
Preis: rund 14.000 Euro.
Die Realität war ernüchternd:
Nur etwa 160 Fahrzeuge fanden Käufer.
Ein Markt, der ohne staatliche Hilfe kaum existiert hätte, sollte künstlich erzeugt werden. Förderprogramme, Kaufprämien, Kreditgarantien – alles war da. Was fehlte, war die echte Nachfrage.
Die große Illusion der steuerbaren Wirklichkeit
Die Geschichte der VOWAG ist kein Einzelfall.
Sie ist die Blaupause eines politischen Denkens, das glaubt, Märkte ließen sich per Ministererlass erschaffen.
Programme wie die Nationale Klimaschutzinitiative förderten zehntausende E-Lastenräder für Unternehmen. Kaufprämien von bis zu 25 Prozent sollten einen neuen Logistikstandard erzwingen.
Die Idee dahinter:
Wenn man nur genug Geld hineinpumpt, wird aus Ideologie irgendwann Wirtschaft.
Doch Märkte folgen keinem Parteiprogramm.
Sie folgen Bedarf, Preis und Nutzen.
Subvention statt Substanz
Das Problem beginnt nicht beim Lastenrad.
Es beginnt bei einer politischen Kultur, die Subvention mit Zukunft verwechselt.
Fördertöpfe suggerieren Sicherheit.
Banken vergeben Kredite auf Basis staatlicher Garantien.
Förderlotsen beraten Unternehmen, wie man möglichst viel aus dem System herausholt.
Was entsteht, ist kein freier Markt.
Es entsteht ein abhängiges Ökosystem.
Und wenn die politische Stimmung kippt oder die Mittel versiegen, kippt das gesamte Kartenhaus.
Transformation gegen die Lebensrealität
Die grüne Transformation basiert auf einer Annahme:
Dass sich der Alltag von Millionen Menschen politisch neu designen lässt.
Verbrenner verteuern.
Energiepreise erhöhen.
Verhalten steuern.
Und dann hoffen, dass Bürger freiwillig auf Alternativen umsteigen.
Doch Ideologie ersetzt keine Bequemlichkeit.
Und Moral ersetzt keine Wirtschaftlichkeit.
Während in den USA und China Milliarden in KI, Raumfahrt und Hochtechnologie fließen, diskutiert Deutschland über das richtige Förderformular für den Drahtesel.
Die stille Rechnung
Jede gescheiterte Subvention hat einen Preis.
Er wird nicht sofort sichtbar.
Er steht nicht auf einem Wahlplakat.
Er taucht später auf –
in Form von Stellenabbau, Investitionsrückgang und schleichender Deindustrialisierung.
Die Mittelschicht finanziert das Experiment.
Mit Steuern.
Mit Inflation.
Mit sinkender Wettbewerbsfähigkeit.
Und am Ende?
Steht sie vor geschlossenen Werkstoren.
Die gefährliche Mitnahme-Mentalität
Wo Subventionen dominieren, verändert sich das Denken.
Nicht mehr:
„Was braucht der Markt?“
But rather:
„Wo gibt es Fördermittel?“
Eine ganze Förderindustrie ist entstanden – mit spezialisierten Beratern, garantierten Krediten und politischen Netzwerken.
Das ist keine Innovation.
Das ist organisierte Abhängigkeit.
Mehr Schulden, mehr Intervention
Statt Kurskorrektur erleben wir das Gegenteil.
Sondervermögen.
Bilanztricks.
Neue Programme.
Die Bundesregierung versucht, Zeit zu kaufen.
Doch Zeit ist kein Geschäftsmodell.
Während China, die USA und Indien technologisch voranschreiten, verwaltet Deutschland seine eigene Schrumpfung – moralisch aufgeladen, wirtschaftlich riskant.
Wenn selbst Subventionsprojekte kollabieren
Dass selbst politisch privilegierte Marktsegmente ins Wanken geraten, sollte alarmieren.
Wenn ein durch Förderpolitik gestütztes Geschäftsmodell nicht trägt – was sagt das über die Tragfähigkeit der gesamten Strategie?
Die VOWAG-Insolvenz ist klein in der Statistik.
Aber groß in der Symbolik.
Sie zeigt:
Man kann Realität nicht dauerhaft subventionieren.
Fazit: Ideologie ersetzt keine Ökonomie
Die Transformation wurde als moralische Notwendigkeit verkauft.
Doch Wirtschaft folgt keiner Moral, sondern Logik.
Wettbewerbsfähigkeit entsteht nicht durch Förderbescheide.
Sondern durch Innovation, Effizienz und echte Nachfrage.
Solange Politik glaubt, Märkte designen zu können, werden weitere Projekte scheitern.
Und jedes Scheitern wird teurer.
Zwei Bücher, die das System erklären
📘 The Road to Serfdom – von Friedrich August von Hayek
Ein Klassiker über die Gefahren zentraler Wirtschaftslenkung.
📘 Capitalism and Freedom – von Milton Friedman
Eine präzise Analyse darüber, warum politische Eingriffe wirtschaftliche Dynamik zerstören können.
Schlusswort
Die Insolvenz eines Lastenrad-Herstellers mag klein wirken.
Doch sie steht für ein großes Problem.
Wenn Politik Realität ignoriert,
zahlt am Ende immer die Gesellschaft.
Teile diesen Artikel.
Diskutiere mit.
Und folge marlas.army für klare Worte jenseits der Förderkulisse.
In Marla We Trust.

📚 Further Reading – Partner Links
(Affiliate notice: The following links are partner links. If you make a purchase through them, you support Marlas Army at no additional cost to you.)
1. Hannah Arendt – On Violence
1. Hannah Arendt – On Violence
An analysis of the mechanisms of political control and public fear.
👉 https://amzn.to/3NDc0c8
2. George Orwell – 1984
The classic work on language control, truth, and surveillance.
👉 https://amzn.to/4bsO0SZ
3. Timothy Snyder – On Tyranny
Twenty lessons on how democracies die.
👉 https://amzn.to/3NcdiuI


Leave a Reply