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UEFA punishes belief – but political messages go unpunished?

Sprecher mit Hut und Sonnenbrille vor Stadion-Choreografie mit Jesus-Mosaik – Debatte um UEFA-Strafe gegen Roter Stern Belgrad wegen christlicher Botschaft

Es gibt Momente, da zeigt sich eine Institution in ihrer ganzen Doppelmoral.

Und genau so ein Moment ist jetzt gekommen.

Die UEFA hat Roter Stern Belgrad zu einer Geldstrafe von rund 95.000 Euro verurteilt. Der Grund? Eine christlich-orthodoxe Fan-Choreografie mit dem Satz:

„Möge unser Glaube Euch zum Sieg führen.“

Das soll laut UEFA „für eine Sportveranstaltung unpassend“ gewesen sein und angeblich „den Ruf und die Integrität des Fußballs“ untergraben.

Man muss sich das langsam auf der Zunge zergehen lassen.

Ein religiöser Wunsch nach Sieg.

Keine Beleidigung.
Kein Aufruf zu Gewalt.
Keine politische Parole.

Und dafür fast 100.000 Euro Strafe.


Was genau ist passiert?

Beim Europa-League-Spiel zwischen FK Crvena Zvezda und LOSC Lille am 26. Februar 2026 zeigten Fans eine großflächige Choreografie mit christlich-orthodoxer Bildsprache.

Der zentrale Satz:

„May our faith lead you to victory.“

Also: „Möge unser Glaube Euch zum Sieg führen.“

Das ist die Botschaft, die laut UEFA disziplinarwürdig war.

Begründung der Funktionäre:
Die Botschaft sei „unpassend“ für ein Fußballspiel und könne den Wettbewerb diskreditieren.

Diskreditieren.

Durch Glauben.


Religion ist „unpassend“ – wirklich?

Seit wann ist ein religiöser Ausdruck automatisch problematisch?

Spieler bekreuzigen sich vor dem Anpfiff.
Fans singen Vereinshymnen mit religiösen Bezügen.
In Südamerika gehören Marienbilder in Kabinen fast zur Tradition.

Aber wenn eine orthodoxe Choreografie sichtbar wird, ist plötzlich die „Integrität des Fußballs“ gefährdet?

Hier entsteht ein sehr klarer Eindruck:

Religiöse Identität ist nur dann akzeptiert, wenn sie unsichtbar bleibt.

Sobald sie sichtbar wird, wird sie sanktioniert.


Und wie war das bei PSG?

Erinnern wir uns an das Champions-League-Spiel von Paris Saint-Germain gegen Atlético Madrid am 6. November 2024.

Vor Anpfiff wurde ein riesiges Banner entrollt:

„Free Palestine“
„Krieg auf dem Platz, aber Frieden in der Welt.“
„Ist das Leben eines Kindes in Gaza weniger wert als ein anderes?“

Das war keine religiöse Symbolik.
Das war eine politische Botschaft.

Und zwar eine hochbrisante.

Der französische Innenminister Bruno Retailleau kritisierte das Banner scharf und forderte Erklärungen.

Die UEFA?

Leitete kein Disziplinarverfahren ein.

Begründung: Man sehe darin nichts „provocative or insulting“.


Zwei Maßstäbe – ein Problem

Hier liegt der Kern.

Eine christliche Botschaft wird als „unpassend“ und schädlich eingestuft.
Eine geopolitische Parole mitten in einem sensiblen Konflikt bleibt ohne Sanktion.

Man kann über beide Fälle diskutieren.
Man kann sagen: Politik hat im Stadion nichts verloren.

Aber dann bitte konsequent.

Wenn die UEFA politische Botschaften verbieten will, dann für alle.

Wenn religiöse Symbolik „unpassend“ ist, muss sie das überall sein.

Was nicht funktioniert:

Den Glauben zu bestrafen –
und politische Botschaften durchzuwinken.


Der größere Kontext

Fußball ist längst kein unpolitischer Raum mehr.

Regenbogenkampagnen.
„No to Racism“-Banner.
Solidaritätsaktionen.

All das ist sichtbar und gewollt.

Aber sobald eine traditionelle, christliche Botschaft auftaucht, wird sie zum Problem erklärt?

Das wirft eine grundlegende Frage auf:

Geht es hier wirklich um Neutralität?

Oder geht es darum, welche Botschaften erwünscht sind – und welche nicht?


Fazit: Neutralität darf keine Einbahnstraße sein

Die UEFA darf Regeln aufstellen.
Sie darf politische Botschaften untersagen.
Sie darf Sanktionen verhängen.

Aber sie muss es konsistent tun.

Wenn religiöser Ausdruck als störend gilt, dann gilt das für alle Religionen.
Wenn politische Botschaften unerwünscht sind, dann ausnahmslos.

Alles andere zerstört Vertrauen.

Und genau das ist langfristig gefährlicher für die Integrität des Fußballs
als jede Choreografie im Stadion.


Wenn du findest, dass Maßstäbe für alle gleich gelten sollten:

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Marla Svenja Liebich is the author and publisher of Marlas Army.
On Marla’s Army, she publishes analyses, commentary, and personal accounts on social and political developments in Germany.
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