Welcome Center Without Impact? A Multimillion Project with No Measurable Success

Symbolbild zur Flüchtlingsindustrie: Beamte schaufeln Euroscheine in eine brennende Tonne mit der Aufschrift Vereinsmafia – Kritik am Welcome Center und Millionen an Steuergeldern ohne messbaren Erfolg.

Zwei Millionen Euro pro Jahr – und niemand weiß, was dabei herauskommt

Schleswig-Holstein leistet sich ein „Welcome Center“, das ausländische Fachkräfte vermitteln soll.

Kostenpunkt:
rund zwei Millionen Euro jährlich – bis mindestens 2028.

Doch auf die entscheidende Frage gibt es keine Antwort:

Wie viele Fachkräfte wurden tatsächlich vermittelt?

Niemand weiß es.
Oder genauer: Niemand kann es sagen.

Ein ergänzendes Videostatement mit der Einordnung der bekannten Zahlen und der strukturellen Hintergründe finden Sie auf einer gesondert veröffentlichten Videoseite.


Keine Statistik, kein Erfolg – nur Beratungsgespräche

Laut Bericht von apollo-news.net kann das zuständige Arbeitsministerium nicht beziffern, wie viele ausländische Fachkräfte 2025 durch das Welcome Center tatsächlich in Arbeit oder Ausbildung gebracht wurden.

Arbeitsminister Claus Ruhe Madsen (CDU)** verwies auf die Bundesagentur für Arbeit.

Dort heißt es:
Es werde statistisch nicht erfasst, ob jemand nach Beratung durch das Welcome Center eine Arbeit aufgenommen habe.

Mit anderen Worten:

Man weiß nicht, ob das Projekt funktioniert.

Man misst es nicht.

Man kontrolliert es nicht.


Fünf Vermittlungen – ein politischer Offenbarungseid

Im Jahr 2024 wurden laut einer Kleinen Anfrage genau fünf Fachkräfte vermittelt.

Fünf.

Für ein Projekt, das Millionen verschlingt und 19 Mitarbeiter beschäftigt.

Nach dieser peinlichen Zahl wurden offenbar gar keine Vermittlungszahlen mehr veröffentlicht. Später hieß es aus dem Ministerium, die Daten seien „nicht valide“, weil sie auf freiwilligen Rückmeldungen basierten.

Das Problem ist nicht nur die Zahl.

Das Problem ist das System.


1.041 Erstberatungen – aber kein Ergebnis

Das Ministerium verweist nun auf „Erstberatungen“:

  • 1.041 Erstberatungen für Fachkräfte
  • 166 weiterführende Beratungen
  • 305 Unternehmens-Erstberatungen
  • 119 weiterführende Beratungen

Das klingt nach Aktivität.

Aber Aktivität ist kein Erfolg.

Beratung ist kein Arbeitsvertrag.

Ein Termin ist keine Integration.


Das strukturelle Problem: Förderlogik statt Ergebnislogik

Hier beginnt der größere Zusammenhang.

In Deutschland werden Projekte im Migrations- und Integrationsbereich häufig nicht nach Ergebnis, sondern nach Struktur finanziert.

Es zählt:

  • Wie viele Gespräche wurden geführt?
  • Wie viele Stellen wurden geschaffen?
  • Wie viele Projekte laufen?

Nicht:

  • Wie viele Menschen sind nachhaltig in Arbeit?
  • Wie viele zahlen am Ende selbst Steuern?
  • Wie hoch ist der reale volkswirtschaftliche Effekt?

Gerade im Bereich migrationsnaher Projekte zeigt sich immer wieder eine auffällige Struktur:

Hohe Personalkosten.
Große Apparate.
Unklare Erfolgskennzahlen.

In vielen geförderten Organisationen fließt der überwiegende Teil der Mittel in Personal. Gemeinnützige Strukturen dürfen formal keinen Gewinn ausweisen – das bedeutet aber nicht, dass kein Geld verbraucht wird.

Es bedeutet häufig nur, dass das Geld vollständig in Gehälter, Verwaltung und interne Strukturen fließt.

Wenn Personalkosten 80, 90 oder sogar 95 Prozent eines Budgets ausmachen, entsteht zwangsläufig die Frage:

Dient das Projekt dem Ziel – oder dient es vor allem sich selbst?


Steuerzahlerfinanziertes Dauerprojekt?

Das Welcome Center beschäftigt 19 Mitarbeiter aus Wirtschaftsförderung, Arbeitsagentur und Landesamt für Zuwanderung.

Bis 2028 sind jährlich rund zwei Millionen Euro eingeplant.

Das Projekt ist also nicht experimentell.

Es ist verstetigt.

Doch ohne messbare Erfolgskennzahlen fehlt jede objektive Grundlage für eine Bewertung.

Wenn der Staat Projekte finanziert, muss er drei Dinge liefern:

  1. Transparenz
  2. Kontrolle
  3. messbare Ergebnisse

Fehlt eines davon, entsteht Misstrauen.

Fehlen alle drei, entsteht ein Systemproblem.


Die eigentliche Frage

Niemand bestreitet, dass Deutschland Fachkräfte braucht.

Niemand bestreitet, dass Integration organisiert werden muss.

Aber ein Projekt, das Millionen kostet und nicht sagen kann, ob es überhaupt vermittelt, ist kein Fachkräfteprogramm.

Es ist eine Verwaltungsstruktur.

Und Verwaltungsstrukturen neigen dazu, sich selbst zu erhalten.


Fazit: Ohne Kennzahlen kein Vertrauen

Das Welcome Center in Schleswig-Holstein steht exemplarisch für ein größeres Phänomen:

Steuerfinanzierte Projekte,
hohe Personalkosten,
keine klaren Erfolgsnachweise.

Solange der Erfolg nicht gemessen wird, ist jede positive Bewertung rein politisch.

Und solange Millionen fließen, ohne dass überprüfbar ist, was sie bewirken, bleibt eine zentrale Frage im Raum:

Wer profitiert hier eigentlich wirklich?

Der Fachkräftemarkt?
Oder das System selbst?


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Marla Svenja Liebich is the author and publisher of Marlas Army.
On Marla’s Army, she publishes analyses, commentary, and personal accounts on social and political developments in Germany.
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