Butyric Acid Instead of Underwear – What Really Lies Behind the Attack on the AfD Event

Sprecher mit schwarzem Hut und runder Brille vor einem Haufen schmutziger Damenunterwäsche, Schlagzeile „Zecken-Unterwäsche? Oder doch Buttersäure?“ im Kontext eines Angriffs auf eine AfD-Veranstaltung.

Ein beißender Gestank.
Feuerwehr vor Ort.
The police investigate.

Und sofort schossen Spekulationen ins Kraut.

Manche fabulierten von versteckter, getragener Unterwäsche radikaler Aktivistinnen.
Ein Bild, das provoziert – aber schlicht falsch ist.

Die Realität ist weniger skurril.
Und deutlich ernster:

Es war keine Unterwäsche.
Es war mutmaßlich Buttersäure.


Der Vorfall in Rockenhausen

Im Vorfeld einer Wahlkampfveranstaltung der AfD im rheinland-pfälzischen Rockenhausen wurde ein massiver Gestank gemeldet.

Laut Berichten, unter anderem unter Berufung auf lokale Behörden, rückte die Feuerwehr aus. Der Geruch sei typisch für Buttersäure gewesen – ein stechender, erbrochenem ähnelnder Geruch.

Die Veranstaltung selbst konnte stattfinden.
Doch mehrere Einsatzkräfte klagten später über Übelkeit.

Die Polizei nahm Ermittlungen auf.

Es war kein dummer Streich.
Es war ein gezielter Störversuch.


Buttersäure – ein politisches Störmittel

Buttersäure (chemisch: Butansäure) ist eine organische Säure.
Schon kleinste Mengen reichen, um Räume nahezu unbenutzbar zu machen.

Der Geruch wird beschrieben als:

  • Erbrochenes
  • stark vergorener Käse
  • süßlich-faulig
  • extrem stechend

Genau deshalb wird sie bei politischen Aktionen immer wieder eingesetzt.

Nicht, um Argumente zu liefern.
Sondern um Veranstaltungen faktisch zu sabotieren.


Warum entstehen solche Gerüchte?

Wenn Menschen mit einem so extremen Geruch konfrontiert werden, sucht das Gehirn nach Bildern.

Gerüche sind emotional.
Sie aktivieren instinktive Abwehrreaktionen.

Und in aufgeheizten politischen Situationen entstehen schnell drastische Erzählungen – wie die Idee versteckter Unterwäsche.

Doch das lenkt vom Kern ab:

Hier wurde offenbar ein chemischer Reizstoff eingesetzt.

Das ist keine Symbolik.
Das ist eine Grenzüberschreitung.


Gesundheitsgefahr statt „Ekel-Gag“

Buttersäure ist nicht nur unangenehm.

Beim Einatmen kann es zu:

  • starken Reizungen der Atemwege
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Kopfschmerzen

kommen.

In höheren Konzentrationen drohen ernsthafte gesundheitliche Folgen.

Deshalb reagieren Feuerwehr und Polizei.
Deshalb wird ermittelt.


Politische Eskalation

Man kann über Parteien streiten.
Man kann protestieren.
Man kann demonstrieren.

Aber der Einsatz chemischer Stoffe, um Veranstaltungen zu stören oder Menschen einzuschüchtern, verschiebt die Auseinandersetzung auf eine andere Ebene.

Es geht dann nicht mehr um Argumente.
Sondern um Sabotage.


Fazit: Fakten statt Fantasien

Nein – es waren keine getragene Kleidungsstücke.
Es war sehr wahrscheinlich Buttersäure.

Und ja – der Geruch kann so extrem sein, dass man sich alles Mögliche vorstellt.

Doch entscheidend ist etwas anderes:

Wenn politische Veranstaltungen mit chemischen Reizstoffen angegriffen werden, ist das kein „Streich“.
Es ist ein Angriff auf die freie politische Auseinandersetzung.

Darüber sollte man reden.
Klar.
Sachlich.
Und ohne Mythen.

Teile diesen Beitrag, wenn du findest, dass politische Debatten mit Worten geführt werden sollten – nicht mit chemischen Mitteln.

In Marla We Trust.

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Marla Svenja Liebich is the author and publisher of Marlas Army.
On Marla’s Army, she publishes analyses, commentary, and personal accounts on social and political developments in Germany.
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