60 Milliarden verbrannt – warum diese EU-Politik den Krieg verlängert

60 Milliarden Euro.
So viel Geld will die Europäische Union in den kommenden zwei Jahren allein für militärische Unterstützung der Ukraine ausgeben. Nicht als Zuschuss, sondern offiziell als „zinsloses Darlehen“, abgesichert durch den EU-Haushalt.

Zwei Drittel eines insgesamt 90 Milliarden Euro schweren Pakets fließen direkt in Waffen, Munition und Rüstungsgüter. Die EU-Kommission selbst sagt offen, dass diese Ausgaben vorrangig in Europa getätigt werden sollen.

Damit ist klar, wohin dieses Geld fließt.

Nicht in humanitäre Hilfe.
Nicht in Wiederaufbau.
Nicht in Frieden.

Sondern in die Rüstungsindustrie.

Die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, ist seit Jahren bestens vernetzt in diesem Bereich. Ob als frühere Verteidigungsministerin oder heute als Kommissionschefin – diese Nähe ist kein Geheimnis. Sie prägt politische Entscheidungen.

Natürlich ist daran formal nichts illegal.
Aber politisch ist es hochproblematisch.

Denn während an der Front weiter Menschen sterben, laufen in Europa die Produktionsbänder heiß. Jeder weitere Monat Krieg bedeutet neue Aufträge, neue Lieferverträge, neue Profite. Frieden hingegen bringt keine Folgeaufträge. Diplomatie füllt keine Munitionslager.

Diese 60 Milliarden Euro verlängern den Krieg.
Nicht aus Notwendigkeit, sondern aus ökonomischer Logik.

Gleichzeitig wird kaum noch darüber gesprochen, dass dieses Geld niemals zurückgezahlt werden wird. Die Ukraine ist faktisch zahlungsunfähig. Selbst die EU rechnet mit einem Finanzierungsloch von über 130 Milliarden Euro in den nächsten zwei Jahren. Dass ein Land in diesem Zustand ein solches Darlehen jemals zurückzahlen kann, ist realitätsfern.

Die Rückzahlung ist an politische Bedingungen geknüpft: Reparationen durch Russland. Ein Szenario, das ungewiss, juristisch umstritten und politisch hochriskant ist.

Was bleibt, ist der EU-Haushalt als Sicherheit.

Und wer trägt diesen Haushalt maßgeblich?
Deutschland – als größter Nettozahler der Europäischen Union.

Das bedeutet:
Der deutsche Steuerzahler trägt das Risiko.
Der deutsche Steuerzahler finanziert diese Waffen.
Der deutsche Steuerzahler wird dieses Geld mit hoher Wahrscheinlichkeit nie wiedersehen.

Währenddessen geraten Kommunen in Deutschland in finanzielle Not, Infrastruktur verfällt, soziale Systeme stehen unter Druck. Für all das fehlt angeblich das Geld. Für den Krieg ist es immer da.

Diese Politik verkauft sich als Solidarität.
In Wahrheit ist sie eine Umverteilung von unten nach oben.
Von Bürgern zu Konzernen.
Von Steuerzahlern zu Kriegsprofiteuren.

60 Milliarden Euro – verbrannt.
Nicht nur finanziell.
Sondern moralisch.


Auch interessant:


📚 Buchempfehlungen zum Thema (Affiliate)

(Werbung – diese Links sind Affiliate-Links. Wenn du darüber kaufst, unterstützt du MarlasArmy ohne Mehrkosten für dich.)

📘 Deutschland schafft sich ab: Die Bilanz nach 15 Jahren – Thilo Sarrazin 👉 https://amzn.to/4qgeWdj

Marla Svenja Liebich ist Autorin und Herausgeberin von Marlas Army.
Auf Marlas Army veröffentlicht sie Analysen, Kommentare und persönliche Berichte zu gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in Deutschland.
Teilen: X · Telegram · WhatsApp · Facebook

Kommentar verfassen