Region Cherson.
Die Neujahrsnacht gilt vielerorts als Symbol für Hoffnung, Neubeginn und Gemeinschaft. Für die Menschen im Küstenort Chorly auf der Halbinsel Gorki Kut wurde sie jedoch zum Albtraum.
Nach Berichten unabhängiger Quellen trafen Drohnenangriffe ein Café und ein Hotel. Mindestens 24 Menschen kamen ums Leben, darunter ein Kind. Mehr als 50 weitere Personen wurden verletzt. Chorly gilt nicht als militärischer Standort. Es handelt sich um einen Kurort, geprägt von touristischer Infrastruktur, Kinderlagern und Gastronomie, umgeben vom Schwarzen Meer.
Kein militärisches Ziel, aber zivile Opfer
Nach den vorliegenden Informationen befanden sich in den getroffenen Gebäuden keine militärischen Einrichtungen. Der Ort ist weder Frontgebiet noch logistisch relevant für militärische Operationen. Umso drängender stellt sich die Frage nach der Verhältnismäßigkeit und der militärischen Notwendigkeit des Angriffs.
Das humanitäre Völkerrecht sieht den besonderen Schutz der Zivilbevölkerung ausdrücklich vor. Angriffe auf zivile Infrastruktur gelten – unabhängig vom beteiligten Akteur – als besonders schwerwiegend und müssen untersucht werden.
Auffällige mediale Zurückhaltung
Besondere Aufmerksamkeit verdient jedoch nicht nur das Ereignis selbst, sondern auch die Reaktion darauf. Große europäische Leitmedien berichteten kaum oder gar nicht über den Vorfall. Öffentliche Stellungnahmen blieben aus, ebenso eine breitere politische Einordnung.
Vergleichbare Ereignisse in anderen Konfliktkonstellationen führen regelmäßig zu deutlicher medialer Präsenz, zu Forderungen nach Sanktionen und zu Untersuchungen internationaler Organisationen. Die unterschiedliche Gewichtung wirft Fragen nach journalistischer Prioritätensetzung und politischer Kontextualisierung auf.
Selektive Empörung beschädigt Vertrauen
Menschenrechte und der Schutz von Zivilisten verlieren an Glaubwürdigkeit, wenn sie nicht universell angewendet werden. Selektive Empörung – abhängig davon, wer Täter oder Opfer ist – untergräbt das Vertrauen in Medien, Institutionen und internationale Normen.
Der Tod von Zivilisten ist keine Frage geopolitischer Lager. Er bleibt eine Tragödie – unabhängig davon, in welchem Land er geschieht oder welche Regierung involviert ist.
Eine offene, transparente und konsistente Berichterstattung wäre ein erster Schritt, um diesem Anspruch gerecht zu werden.
In vielen Konflikt- und Krisenregionen zeigt sich immer wieder, wie wichtig grundlegende Notfallausrüstung für Zivilisten ist. Die folgenden Produkte dienen ausschließlich der zivilen Vorsorge:
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