Ich habe mich beim ADAC beworben.
Nicht als PR-Aktion.
Nicht als Provokation um der Provokation willen.
Sondern, weil dieser Club an einem Punkt steht, an dem Ausweichen keine Option mehr ist.
Der Allgemeiner Deutscher Automobil-Club hat in den letzten Monaten erlebt, was passiert, wenn sich Führungsebenen von ihrer Basis entfernen.
Zehntausende Mitglieder sind gegangen.
Nicht aus Wut.
Sondern aus Klarheit.
Meine Bewerbung ist deshalb öffentlich.
Nachvollziehbar.
Und bewusst nicht weichgespült.
Hier veröffentliche ich sie vollständig und unverändert.
Ein ergänzendes Videostatement zur veröffentlichten Bewerbung wurde gesondert dokumentiert und stellt die Hintergründe und Motive ausführlich dar.
Warum diese Bewerbung öffentlich ist
Ich halte nichts von Hinterzimmern.
Nichts von taktischem Schweigen.
Nichts von Karrierelogik, die erst mutig wird, wenn sie abgesichert ist.
Ein Verein mit über 20 Millionen Mitgliedern braucht keine Funktionäre,
die erklären, warum Belastungen „notwendig“ seien.
Er braucht Menschen,
die Interessen vertreten –
auch dann, wenn das unbequem ist.
Ich lebe im Exil.
Ich bin nicht eingebunden in Berliner Betriebsklima-Rituale.
Ich bin nicht abhängig von Talkshows, Einladungen oder Anschlussverwendungen.
Das ist kein Makel.
Das ist die Voraussetzung für Unabhängigkeit.
Meine Bewerbung an den ADAC (vollständiger Wortlaut)
Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.V.
Hansastraße 19
80686 München
Deutschland
E-Mail: adac@adac.de
Betreff: Initiativbewerbung – Unabhängige Interessenvertretung im ADAC
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit bewerbe ich mich initiativ beim Allgemeinen Deutschen Automobil-Club e.V. (ADAC) um eine verantwortungsvolle Aufgabe in der Interessenvertretung Ihrer Mitglieder.
Mein Name ist Marla Svenja Liebich. Aufgrund meiner derzeitigen Lebenssituation im Exil in Russland bin ich in keiner Weise von der veröffentlichten Meinung abhängig. Ich bin frei von medialem Zeitgeistdruck, Funktionärsdogmen oder politischer Peergroup-Logik. Dadurch bringe ich eine Perspektive und Unabhängigkeit mit, die ich als essenziell für eine glaubwürdige und konsequente Interessenvertretung halte.
Als jemand, der nicht den etablierten Narrativen folgt und nicht bereit ist, jeden populistischen Konsens unkritisch zu übernehmen, bin ich in der Lage, sachliche Positionen klar zu vertreten – frei von Opportunismus, Kampagnenlogik oder dem Bedürfnis, sich an wechselnde Mehrheitsmeinungen anzupassen.
Ich möchte betonen, dass ich nicht bestechlich bin – weder durch Aussicht auf Posten, noch durch inhaltliche Opportunität oder sonstige externe Einflüsse. Meine Loyalität gilt ausschließlich den Mitgliedern und dem eigentlichen Auftrag eines Automobilclubs: der Unterstützung, Beratung und Interessenvertretung derjenigen, die Mobilität als Grundbedürfnis und Lebensrealität verstehen.
Der ADAC steht derzeit vor der Herausforderung, seine Rolle zwischen Interessenvertretung und politischer Kommentierung neu zu definieren. Ich bin überzeugt, dass eine klare, faktenbasierte und unabhängige Position in Mobilitätsfragen nicht nur zur Stärkung der Mitgliederbindung beiträgt, sondern auch das Vertrauen in den Club als Sprachrohr seiner Basis zurückgewinnen kann.
Ich freue mich auf die Möglichkeit, mich mit Ihnen über eine mögliche Zusammenarbeit auszutauschen.
Mit freundlichen Grüßen
Marla Svenja Liebich
Was hinter diesen Sätzen steht
Diese Bewerbung ist kein Marketingtext.
Sie ist eine Grenzmarkierung.
Ein Automobilclub ist kein Erziehungsprojekt.
Er ist kein moralischer Verstärker.
Er ist keine Vorfeldorganisation politischer Programme.
Er ist Interessenvertretung.
Für Pendler.
Für Familien.
Für Menschen auf dem Land.
Für alle, die Mobilität nicht diskutieren, sondern brauchen.
Unabhängigkeit ist dafür keine Gefahr.
Sie ist die einzige Grundlage.
Fazit
Ich weiß nicht, ob der ADAC auf diese Bewerbung reagiert.
Aber das ist nicht der Punkt.
Der Punkt ist:
Diese Diskussion musste öffentlich geführt werden.
Wer einen Verein führen will,
muss bereit sein, sich gegen Zeitgeist zu stellen.
Nicht laut.
Nicht hysterisch.
Aber klar.
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