Marc Raschke, der selbst ernannte „Demokratie-Influencer“ und Spiegel-Bestseller-Autor, hat am 22. Februar 2026 wieder einen seiner typischen Alarm-Posts abgesetzt. Titel: „Bitterfeld-Wolfen als Blaupause: Die A*D hat’s geschafft. Leider.“ Darin heult er über die AfD im Stadtrat von Bitterfeld-Wolfen, die angeblich „mit dreister Kampagne, gezielten Lügen und einem perfiden Leitfaden“ das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ zerlegt hätte. Ergebnis nach taz-Bericht: Fachstelle „halbtotgespart“, AfD bekommt „Mitspracherecht“, künftig fließe Steuergeld nur noch an „patriotische“ Projekte. Der geheime Leitfaden von Daniel Roi (AfD-MdL) und Kay-Uwe Ziegler (AfD-MdB) sei der Beweis für den „Generalangriff auf die Zivilgesellschaft“.
Klingt dramatisch. Ist es aber nicht. Es ist der ganz normale Versuch, endlich mal an einer der heiligen Kühe der Altparteien zu sparen – den Tausenden „gemeinnützigen“ Vereinen, Initiativen und Fachstellen, die seit der Wende ein milliardenschweres Geschäftsmodell aufgebaut haben. Und genau das macht Raschke & taz so nervös.
Was wirklich passiert ist in Bitterfeld-Wolfen
Die AfD (plus „Pro Bitterfeld-Wolfen“) hat im Stadtrat einen Antrag gestellt: Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ soll nicht mehr blind durchgewunken werden. Ergebnis nach Verhandlungen: Das Programm läuft weiter (rund 140.000 Euro Bundesgeld lokal), aber:
- Die Fachstelle (Koordinierungsstelle) wird auf eine halbe Stelle gekürzt → weniger Verwaltungsaufwand, mehr Geld für echte Projekte oder gar keins.
- Der Stadtrat, die Fraktionen und Ortsbürgermeister (darunter auch Roi und Ziegler) bekommen mehr Mitspracherecht bei der Vergabe.
Das ist kein „Angriff auf die Demokratie“, das ist normale Kommunalpolitik. Gewählte Vertreter des Volkes entscheiden mit, wohin Steuergeld fließt. Früher haben die gleichen Vereine das unter sich ausgemacht – oft mit denselben linken/grünen Netzwerken, die dann gegen die AfD demonstrieren. Jetzt müssen sie sich rechtfertigen. Schock.
Der „geheime Leitfaden“? Ein internes Strategiepapier für andere AfD-Fraktionen. Kernbotschaft: Das Programm ist politisch einseitig, viele Projekte sind gegen die AfD gerichtet. Deshalb:
- Nachfragen, wer in der Verwaltung linke/grüne Leute sind und wie viel Geld sie bekommen.
- Ausschüsse und Gremien offenlegen.
- Konkret fragen, ob Geld für Flyer/Spruchbänder gegen die AfD verwendet wird.
- „Jetzt ist die Gelegenheit, den Sumpf auszutrocknen.“
Das klingt hart, ist aber nichts anderes als das, was jede Opposition machen sollte: Transparenz erzwingen. Wenn ein Programm jahrelang fast ausschließlich linke Strukturen finanziert (Theater, Integrationskurse, Feste mit „Vielfalt“-Fokus), dann ist es legitim, das zu hinterfragen. Besonders wenn Steffi Hauck vom Jugendclub ’83 jetzt jammert, sie könne wegen der halben Stelle nicht mehr „qualitativ“ arbeiten. Übersetzt: Die ehrenamtliche Fassade bröckelt, wenn der Hauptamtliche nicht mehr voll bezahlt wird.
Die echte Vereinsmafia – das Milliarden-Geschäftsmodell
Raschke verschweigt geflissentlich den Kontext: Deutschland gibt jährlich zig Milliarden für Migration, Integration, „Antirassismus“ und „Demokratieförderung“ aus. Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ allein hat 2024/2025 rund 180–200 Millionen Euro Bundesmittel (plus Landes- und Kommunalmittel). Dazu kommen Tausende weitere Töpfe: Integrationskurse, Jugendclubs, „Zivilgesellschafts“-Projekte, die oft mit 30–40 Euro Stundenlohn plus Overhead arbeiten (genau solche Zahlen hat die AfD in Sachsen-Anhalt per Anfrage schon mal ans Licht gebracht).
Seit der Wende haben linke Netzwerke ein perfektes System aufgebaut:
- Verein gründen → Gemeinnützigkeit beantragen → Steuergeld abgreifen.
- Personal mit teuren Verträgen ausstatten.
- Projekte gegen „Rechts“ machen → mehr Geld für „Bekämpfung von Rechtsextremismus“.
- Mit dem Geld dann Demonstrationen, Blockaden, Antifa-nahe Strukturen (Stichwort Hammerbande in Jena-Jugendclubs) finanzieren.
Das ist keine Verschwörungstheorie, das ist beobachtbar: Viele dieser Vereine sind seit 30+ Jahren im Geschäft, haben enge Verbindungen zu Altparteien, Grünen, Linken und Medien. Kritik daran wird sofort als „Angriff auf die Zivilgesellschaft“ gebrandmarkt. Dabei ist es genau umgekehrt: Die echte Zivilgesellschaft sind die ehrenamtlichen Sportvereine, Feuerwehren, Nachbarschaftshilfen – nicht die hauptamtlich bezahlten „Demokratiebeauftragten“, die gegen die größte Oppositionspartei hetzen.
Und ja: Man kann bei Rentnern, Infrastruktur oder kleinen Vereinen leicht sparen. Bei der „Migrationslobby“ und ihren Vereinen geht das nicht so einfach – die „Gäste“ reagieren bekanntlich empfindlich, wenn der Geldhahn zugedreht wird. Deshalb die Panik.
AfD fordert keine „nur patriotischen“ Projekte – sie fordert: Keine politische Einseitigkeit mehr
Raschke lügt hier gezielt: Nirgends steht im Leitfaden oder in den AfD-Anträgen, dass nur „patriotische“ Vereine Geld bekommen sollen. Die AfD fordert seit Jahren konsequent: Politische Vereine gar nicht mehr mit Steuergeld finanzieren – oder zumindest streng neutral, transparent und kontrolliert. Keine Einseitigkeit mehr, keine Finanzierung von Aktivismus gegen die eigene Bevölkerungsmehrheit.
Das ist nur logisch in Zeiten, in denen Kommunen pleite sind, Schulden explodieren und gleichzeitig Milliarden für alles Mögliche außer den eigenen Leuten ausgegeben werden.
Bitterfeld-Wolfen ist tatsächlich eine Blaupause – aber nicht für das Ende der Demokratie, sondern für das Ende der unkontrollierten Selbstbedienung. Deshalb das Geheule von Raschke, taz, Jugendclub ’83 und der ganzen Szene. Sie spüren: Wenn die AfD das Prinzip „Wer zahlt, schafft an“ durchsetzt, ist ihr müheloses Dasein auf Steuerzahlerkosten vorbei.
Die „Vereinsmafia“ muss ausgetrocknet werden. Nicht aus Bosheit, sondern aus Verantwortung gegenüber dem Steuerzahler. Wer das „Angriff auf die Demokratie“ nennt, outet sich nur selbst als Teil des Problems.
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