Spritpreise runter – und Deutschland schaut wieder zu?

Person mit Hut und Brille vor Tankstellen-Preistafel mit der Schlagzeile „Entlastung JETZT!“ als Forderung nach sofortiger Senkung der Spritpreise

Die Spritpreise steigen.
Die Belastung für Pendler, Familien und Betriebe wächst.

Und während in Österreich wenigstens über echte Entlastung diskutiert wird, droht in Deutschland das genaue Gegenteil.

Herbert Kickl hat in Österreich ein Modell vorgestellt, das sofort wirkt: CO₂-Steuer streichen. Mineralölsteuer halbieren. Keine Tricks. Keine komplizierten Mechanismen. Einfach weniger Staat, weniger Belastung.

Doch die eigentliche Brisanz liegt woanders.

Ein ergänzendes Videostatement zu den hier dargestellten Positionen wurde gesondert veröffentlicht und kann unter folgendem Link abgerufen werden.


Geld für die eigenen Bürger – oder Geld für den Krieg?

Kickl stellt die entscheidende Frage:

Warum sollen Milliarden in internationale Verpflichtungen fließen, während die eigene Bevölkerung unter Rekordpreisen leidet?

Er verweist auf EU-Hilfen für die Ukraine, für die Österreich anteilig haftet. Sein Ansatz: Wenn wir Milliarden mobilisieren können, dann zuerst für unsere eigenen Bürger.

Das ist keine technische Haushaltsfrage.
Das ist eine Prioritätenfrage.

Und genau hier wird es auch für Deutschland interessant.


Deutschland: Es wird nichts besser mit der CDU

Wer glaubt, in Deutschland würde es unter einer CDU-Regierung plötzlich Entlastung geben, macht sich etwas vor.

Mit Friedrich Merz wird es keine echte Wende geben.
Keine spürbare Entlastung.
Keine klare Absage an immer neue Zahlungen nach Brüssel.

Weder bei Ukraine-Hilfen noch bei ausufernden Sozialausgaben wird gespart. Stattdessen wird weiter verteilt – nur eben nicht zugunsten der arbeitenden Bevölkerung.

Die Belastung durch Energiepreise?
Bleibt.

Die Abgabenlast?
Bleibt.

Die falschen Prioritäten?
Bleiben.

Wer glaubt, dass eine halbe Kurskorrektur reicht, wird wieder enttäuscht werden.


Halb protestieren reicht nicht

Es reicht nicht, ein bisschen CDU zu wählen und ein bisschen Opposition.
Es reicht nicht, „ein Zeichen“ zu setzen.

Wer wirkliche Veränderungen will, muss konsequent wählen.

Halbe Lösungen haben uns genau hierher geführt:
Hohe Preise. Hohe Abgaben. Hohe Transfers ins Ausland.

Und immer weniger im eigenen Portemonnaie.


Die eigentliche Kernfrage

Sollen Milliarden ins Ausland fließen –
oder sollen Milliarden die eigene Bevölkerung entlasten?

Diese Frage stellt sich in Wien.
Und sie stellt sich genauso in Berlin.

Während in Österreich zumindest ein radikaler steuerlicher Entlastungsvorschlag auf dem Tisch liegt, wird in Deutschland vor allem verwaltet. Und weiterverteilt.

Aber nicht zugunsten derjenigen, die arbeiten, pendeln, tanken und das System finanzieren.


Spritpreise sind nur das Symptom

Es geht nicht nur um Diesel oder Super.

Es geht um politische Prioritäten.

Wer Geld für Kriege, Bürokratie und ideologische Projekte hat,
aber angeblich kein Geld für Steuerentlastung,
der setzt bewusst falsche Schwerpunkte.

Und das gilt nicht nur für eine Regierung.

Das gilt für ein ganzes politisches Lager.


Fazit

Kickls Modell ist mehr als eine steuerpolitische Idee.
Es ist ein politisches Signal:

Erst das eigene Land.
Erst die eigenen Bürger.
Erst Entlastung – dann alles andere.

Deutschland steht vor derselben Entscheidung.

Weiter so mit CDU-Verwaltungspolitik?
Oder eine klare, konsequente Kursänderung?

Halbe Schritte werden nichts ändern.

Wer echte Entlastung will, muss auch entsprechend wählen.

In Marla We Trust.

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Marla Svenja Liebich ist Autorin und Herausgeberin von Marlas Army.
Auf Marlas Army veröffentlicht sie Analysen, Kommentare und persönliche Berichte zu gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in Deutschland.
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