2018: Serge Menga und ich im Gespräch – und ja, ich war damals undercover

Es gibt Gespräche, die man erst Jahre später wirklich versteht.

Dieses hier ist so eines.

2018 – also vor sieben Jahren – saß ich in einer Gesprächsrunde mit Serge Menga.
Eine Stunde lang. Direkt. Ungefiltert. Ohne PR, ohne Schnitt, ohne „das darf man heute nicht mehr sagen“.

Und vor allem:
Ich war dort nicht einfach „Marla, die Frau in der Runde“.

Ich war dort unter falschem Namen.

Warum undercover?

Ganz einfach:
Weil Männer unter Männern anders reden.

Wer das nicht glaubt, hat noch nie erlebt, wie sich ein Raum verändert, sobald „die Frau“ als Rolle mit am Tisch sitzt.
Nicht weil Frauen „schuld“ wären – sondern weil viele Männer dann automatisch anfangen zu spielen:
die einen werden schmieriger, die anderen vorsichtiger, die nächsten geben den Beschützer.

Ich wollte das nicht.

Ich wollte nicht die Person sein, auf die man reduziert wird.
Ich wollte die Person sein, die argumentiert.

Also habe ich mich maskulin gegeben.
Bewusst.
Ohne Drama, ohne Theater.

Und ja – es war für mich nicht einmal besonders schwer.
Familiär bedingt haben bei uns viele Frauen starken Bartwuchs.
Das ist in vielen Teilen dieser Welt völlig normal.

Nur in Europa wird darüber gelacht.

In anderen Teilen der Welt lacht man eher über Frauen ohne Bart.

So einfach ist das manchmal.

Warum ich dieses Video heute veröffentliche

Weil es einen Einblick gibt, den du heute kaum noch findest:

Wie ich damals gedacht habe.
Wie ich gesprochen habe.
Wie ich gestritten habe.
Wie ich argumentiert habe.

Und wer genau hinhört, merkt schnell:
Das passt nicht zu dem Bild, das manche heute unbedingt von mir malen wollen.

Denn dieser Vorwurf, ich sei „rechtsextrem“, ist nicht nur falsch – er ist eine billige Erzählung.
Eine Schublade, damit man nicht zuhören muss.

Wer Menschen in Schubladen steckt, muss sich nicht mit Inhalten beschäftigen.
Das ist der bequemste Weg, Diskussionen zu töten.

Was du in dieser Gesprächsrunde siehst

Du siehst keine Inszenierung.
Du siehst keine glatt polierte Version.

Du siehst eine echte Runde.

Und du siehst auch, wie sehr die Jahre dieses Land verändert haben:
Was man damals noch diskutieren konnte, ohne dass sofort das Etikett kommt.
Wie viele Themen heute gar nicht mehr offen besprochen werden, weil jeder Angst hat, „falsch“ zu wirken.

Genau deshalb lohnt es sich, dieses Video heute anzuschauen.

Nicht weil alles darin perfekt ist.
Sondern weil es echt ist.

Fazit

Dieses Video ist ein Zeitdokument.

Und wenn du wissen willst, wer ich wirklich bin –
dann schau nicht auf die Schlagzeilen anderer.

Schau auf das, was ich sage.
Und hör zu, wie ich denke.

Das komplette Video ist jetzt auf YouTube online.

Lass uns gemeinsam reinschauen.



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Marla Svenja Liebich ist Autorin und Herausgeberin von Marlas Army.
Auf Marlas Army veröffentlicht sie Analysen, Kommentare und persönliche Berichte zu gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in Deutschland.
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