Gasmangellager wegen Habeck – wie Politik und Medien eine Illusion verkauften

Deutschland wurde beruhigt.
Mit großen Worten.
Mit großen Bildern.
Mit der Gewissheit: Der Ersatz für russisches Gas ist gesichert.

Heute bleibt davon: nichts.

Kein Gas.
Keine Lieferungen.
Keine Sicherheit.

Aber jede Menge Ausreden.

Die große Erzählung

Als Robert Habeck 2022 die „Energiepartnerschaft“ mit Katar präsentierte, war die Botschaft eindeutig:
Deutschland habe vorgesorgt.
Die Abhängigkeit von Russland sei Geschichte.
Alles sei „auf dem Weg“.

Diese Erzählung wurde von großen Medien dankbar übernommen.
Kaum Nachfrage.
Kaum Skepsis.
Kaum kritische Einordnung.

Stattdessen: Beruhigung.

Die Bevölkerung sollte glauben, dass alles geregelt ist.

Die Realität hinter den Schlagzeilen

Was tatsächlich passierte, ist ernüchternd:

Es gab Treffen.
Arbeitsgruppen.
Online-Workshops.
Gesprächsrunden.

Was es nicht gab:
konkrete Gaslieferungen nach Deutschland.

Währenddessen explodierten Preise.
Unternehmen rechneten mit Engpässen.
Bürger zahlten die Zeche.

Die „Partnerschaft“ blieb politisches Theater – ohne messbaren Effekt für die Versorgungssicherheit.

Medienversagen mit Ansage

Der eigentliche Skandal beginnt nicht in Katar.
Er beginnt in deutschen Redaktionen.

Wo waren die Fragen?
Wo war das Nachhaken?
Wo war der Journalismus, der zwischen PR und Realität unterscheidet?

Stattdessen wurden Regierungserzählungen weitergereicht.
Pressemitteilungen wurden zu Nachrichten.
Ankündigungen zu Tatsachen erklärt.

Das Ergebnis:
Eine Bevölkerung in falscher Sicherheit.

Politische Verantwortung? Fehlanzeige

Niemand steht heute vor den Bürgern und sagt:

„Wir haben euch zu früh beruhigt.“
„Wir haben Erwartungen geweckt, die wir nicht erfüllen konnten.“
„Wir haben Steuergeld für Symbolpolitik verbrannt.“

Stattdessen wird relativiert.
Verwiesen.
Vertagt.

Doch die Fakten bleiben hart:
Versorgungssicherheit entsteht nicht durch Workshops.
Nicht durch Fototermine.
Nicht durch wohlklingende Partnerschaften.

Warum das gefährlich ist

Energiepolitik ist kein Kommunikationsprojekt.
Sie entscheidet über:

  • wirtschaftliche Stabilität
  • industrielle Zukunft
  • soziale Sicherheit
  • politische Souveränität

Wenn Politik hier versagt und Medien dieses Versagen decken, wird es brandgefährlich.

Denn dann lernen Verantwortliche nur eines:
Man kommt damit durch.

Fazit

Die Geschichte vom gesicherten Gasersatz war eine Illusion.
Mit Ansage.
Mit Applaus.
Mit medialer Rückendeckung.

Deutschland braucht keine weiteren Erklärungen.
Es braucht Ehrlichkeit.
Kompetenz.
Und Medien, die ihren Job machen.

Nicht morgen.
Jetzt.


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Marla Svenja Liebich ist Autorin und Herausgeberin von Marlas Army.
Auf Marlas Army veröffentlicht sie Analysen, Kommentare und persönliche Berichte zu gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in Deutschland.
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