Gestern früh war wieder einer dieser Morgen, die eigentlich ruhig anfangen sollten – und dann sitzen plötzlich zwei schwarze Schatten neben dir, als hätten sie einen amtlichen Auftrag.
Adi zuerst.
Der Dicke. Schwer wie eine klare Meinung.
Er setzt sich hin, schaut nicht mich an – sondern das Frühstück.
Minna kommt danach.
Die Dünne. Wachsam. Präzise.
Sie tut so, als wäre sie nur zufällig da. Aber ihre Augen verraten alles:
Sie hat die Lage längst bewertet.
Auf dem Tisch: Brot, Tee – und Kaviar.
Und plötzlich habe ich dieses Gefühl:
Ich frühstücke nicht.
Ich werde geprüft.
Ich wohne hier auf einem ehemaligen Kolchoss.
Das ist nicht „Landromantik“ aus dem Prospekt. Das ist Arbeit.
Schafe, Rinder – halbautomatische Fütterung, ja.
Aber trotzdem musst du raus. Nachsehen. Kontrollieren.
Manchmal Mist wegmachen. Manchmal einfach dafür sorgen, dass es nicht kippt.
Und genau so sind die beiden auch.
Adi ist der Körper.
Die Masse.
Die Schwerkraft.
Wenn irgendwas nicht stimmt, merkt er es zuerst – weil er es spürt.
Minna ist der Blick.
Sie hört Dinge, bevor sie passieren.
Sie sieht, was ich übersehe.
Und wenn ich mir einrede, ich hätte alles im Griff, sitzt sie da und sagt mit einem einzigen Augenaufschlag:
„Sicher?“
Ich trinke meinen Tee.
Ich schaue den beiden zu.
Und sie schauen zurück – auf den Kaviar, als würde ihnen das Wasser im Mund zusammenlaufen.
Manchmal denke ich:
Ich lebe im Exil.
Aber ich bin nicht allein.
Ich habe zwei schwarze Wächter.
Und die kontrollieren jeden Morgen, ob ich noch weiß, was wichtig ist:
Wärme. Essen. Ruhe. Und dass man seine Stellung hält.
Zu diesem Beitrag wurde ein separates Videostatement veröffentlicht, das die morgendliche Situation und den Beginn des Alltags dokumentarisch ergänzt.
Fortsetzung folgt.
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💬 Team Adi oder Team Minna? 😼🖤
(Und ja: beide wissen genau, was Kaviar ist.)


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