Heute früh war ich ehrlich gesagt noch halb im Schlaf, als um 4:30 Uhr der Wecker geklingelt hat.
Und wie immer lief es nicht so, dass ich aufwache und erstmal langsam zu mir komme.
Nein.
Adi und Minna waren sofort da.
Rauf aufs Bett.
Ganz nah.
Dieses bekannte Programm:
„Aufstehen.“
„Jetzt.“
„Futter.“
Und es ist wirklich faszinierend:
Sie passen nicht auf, dass ich ausgeruht bin.
Sie passen auf, dass ich ja nicht liegenbleibe und ihnen das Essen zu spät bringe.
Adi macht das auf seine Art.
Er ist kein Kater, er ist ein Gewicht.
Er liegt da wie ein Sandsack und sagt damit:
„Du gehst nirgendwo hin, bevor das geregelt ist.“
Minna dagegen ist die Taktik.
Sie setzt sich in mein Blickfeld, bewegt sich kaum, aber ihre Augen sind klar:
„Du wachst jetzt auf. Ich sehe dich. Versuch’s gar nicht.“
Also stehe ich auf.
Müde.
Noch mit Gedanken im Kopf, die ich gar nicht sortiert kriege.
Und trotzdem läuft es dann wie ein Dienstplan, den keiner unterschrieben hat:
Erst die Katzen.
Dann ab in den Stall.
Denn hier ist es nicht nur Wohnung und Samovar.
Hier sind auch Schafe und Rinder.
Die werden zwar halbautomatisch gefüttert – aber du musst trotzdem nachsehen.
Kontrollieren.
Gucken, ob alles okay ist.
Und während ich da draußen unterwegs bin, fällt mir wieder auf, wie unterschiedlich Welten sein können.
Da draußen: Stall. Tiere. Geräusche. Kälte. Arbeit.
Und manchmal eben auch: Mäuse.
Nur… Mäuse sind nichts für Adi und Minna.
Das ist das Lustige:
Viele denken bei Katzen sofort an „Jagdinstinkt“ und „Natur“ und „Mäuse fangen“.
Aber diese beiden hier?
Die sind Besseres gewöhnt.
Adi guckt Mäuse an wie schlechte Nachrichten:
„Ist das jetzt dein Ernst?“
Und Minna wirkt, als würde sie innerlich sagen:
„Ich bin eine Dame. Ich bin hier nicht für Kleintierkontakt.“
Die Realität ist:
Das Leben im Exil besteht nicht aus großen Szenen.
Es besteht aus Routinen.
4:30 Uhr.
Futter.
Stall.
Kontrolle.
Und dann – irgendwann – der Moment, wo ich wieder zurückkomme,
und die beiden so tun, als wäre das alles selbstverständlich.
Als wäre ich nur Personal.
Vielleicht bin ich das auch.
Aber wenigstens habe ich die schönsten Kontrolleure, die man sich vorstellen kann.
Zu diesem Beitrag wurde ein separates Videostatement veröffentlicht, das die morgendlichen Routinen und Abläufe dokumentarisch ergänzt.
Fortsetzung folgt.
Katzenalbum – Navigation
➡️ Teil 1: Kaviar-Kontrolle am Morgen
➡️ Teil 2: 21 Uhr, Eierlikör pur
➡️ Alle Katzenbilder & Geschichten
➡️ Teil 4: folgt
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💬 Und du?
Bist du eher Team 4:30 Uhr Disziplin – oder würdest du die Katzen eiskalt ignorieren? 😼🖤


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