Es ist 0 Uhr bei mir.
Der Blogbeitrag ist fertig.
Der Tag auch.
So ein Tag, der nicht spektakulär war –
aber schwer.
Viele Telefonate.
Viele Gespräche.
Viel Organisation.
Und dieses Gefühl am Abend,
dass man trotzdem irgendwo nicht genug war.
Nicht aus Gleichgültigkeit.
Sondern weil ein Tag endlich ist.
Minna war heute viel am Kratzbaum.
Wie so oft.
Beschäftigt.
Konzentriert.
Diese dünne Katze, die immer irgendwo dran ist,
immer irgendwas sortiert –
unsichtbar, aber konsequent.
Adi dagegen lag.
Wie immer.
Wie ein Sack.
Wie ein alter Chef.
Er bewegt sich nicht viel.
Er muss nichts beweisen.
Er ist einfach da.
Im Stall waren wir heute gemeinsam.
Nicht immer wollen die Katzen mit.
Bei minus 20 Grad schon gar nicht.
Aber manchmal schon.
Heute wollten sie.
Dann sitzen sie da.
Schauen.
Prüfen.
Nicht, weil sie müssen.
Sondern weil sie dazugehören wollen.
Wir gehen mehrmals am Tag rüber in den Stall.
Nicht einmal.
Nicht „mal eben“.
Mehrmals.
Nachsehen.
Zählen.
Schauen, ob alles passt.
Heute war auch wieder das kranke Schaf Thema.
Wir mussten öfter hin.
Gucken.
Warten.
Jetzt ist alles wieder ruhig.
Es hat sich wieder unter die anderen gemischt.
Der Bauer kümmert sich.
So ist das hier.
Ich kann viel am Rechner sitzen.
Texte schreiben.
Videos machen.
Aber dazwischen gibt es Pflichten.
Die nicht verhandelbar sind.
Dafür gibt es mittags eine Pause.
Ein einfaches, gutes Essen.
Ich habe eine Einkaufsmöglichkeit im Dorf.
Ich brauche nicht viel.
Uns geht es hier gut.
Die Katzen sind trotzdem mäkelig.
Vor allem der Dicke.
Verwöhnt wie früher.
Wie zu Hause.
Täglich Kaviar?
Natürlich nicht.
Aber sie würden es nehmen.
Jetzt sind wir müde.
Richtig müde.
Unsere Nächte sind kurz.
Wir stehen früh auf.
Meistens gegen fünf.
Wenn es hier fünf ist,
könnt ihr bei euch oft noch zwei Stunden schlafen.
Also machen wir es heute kurz.
Nicht lange schnacken.
Wir schlafen jetzt.
Und träumen vielleicht von einer freien Katzenwelt.
Einer Welt, in der Katzen bestimmen
und Menschen zuverlässig funktionieren.
Wenn man Minna und Adi fragt,
sind sie wahrscheinlich überzeugt,
dass sie dort längst angekommen sind.
Minna heißt die Dünne.
Adi ist der Dicke.
Und ich bin irgendwo dazwischen.
Gute Nacht.
Ergänzend zu diesem Beitrag wurde ein separates Videostatement veröffentlicht, das den Tagesabschluss dokumentarisch begleitet.
Fortsetzung folgt.
Zum Post mit der Umfrage:
Katzenalbum – Navigation
➡️ Teil 1: Kaviar-Kontrolle am Morgen
➡️ Teil 2: 21 Uhr, Eierlikör pur
➡️ Teil 3: 4:30 Uhr, Wildfutter & Mäuse sind unter Niveau 😼🖤
➡️ Teil 4: Und draußen -15 Grad
➡️ Teil 5: Die Weber – Das Leichentuch der BRD
➡️ Teil 6: Fast halb 10. Vorlesen im Exil.
➡️ Teil 7: Sonntagnachmittagskino mit Marlas Army
➡️ Teil 8: Minus sieben – Ofenzeit & Katzenaufsicht
➡️ Teil 9: Ich dachte um den Gefrierpunkt
➡️ Teil 10: Die Umfrage, Chemnitz oder Katzen?
➡️ Teil 11: Stallgänge, Verantwortung und Kaviar
➡️ Alle Katzenbilder & Geschichten
➡️ Teil 13: folgt
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Adi ist schwer – da muss das Teil stabil sein.
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💬 Und du?
Wenn draußen -15 Grad sind – was ist dein Rettungsanker: Decke, Tee oder Katze? 🖤


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