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Klimaschutzprogramm 2026: Milliarden verbrennen für Symbolpolitik

Marla mit Hut und Brille vor dystopischem Hintergrund aus Windrädern und Industrie zum Thema Klimaschutzprogramm 2026 und Energiewende-Kritik.

Die Regierung spricht von Verantwortung.

Von Zukunft.

Von „historischer Notwendigkeit“.

Aber wenn man die Zahlen auseinander nimmt, bleibt vor allem eines übrig:

Eine gigantische Umverteilungsmaschine – auf Kosten der Bürger.

Und ein Klimaschutzprogramm, das teurer ist als der Markt selbst.


8 Milliarden Euro für 25 Millionen Tonnen CO₂

Ende März 2026 beschloss die Bundesregierung das „Klimaschutzprogramm 2026“.

67 Maßnahmen.

Zusätzliche 8 Milliarden Euro.

Ziel: 25 Millionen Tonnen CO₂ bis 2030 einsparen.

Klingt erst einmal nach Tatkraft.

Rechnet man jedoch nüchtern nach, ergibt sich ein Preis von rund 320 Euro pro eingesparter Tonne CO₂.

Zum Vergleich:

Der aktuelle Marktpreis für CO₂-Zertifikate liegt bei rund 70 Euro pro Tonne.

Das bedeutet:

Der Staat zahlt das Vierfache dessen, was dieselbe Einsparung am Markt kosten würde.

Und das ist noch die optimistische Rechnung.

Denn viele Folgekosten – etwa zusätzliche Subventionen für Wind- und Solarprojekte – sind darin noch gar nicht enthalten.


Mehr Windkraft – egal zu welchem Preis

Ein Kernpunkt des Programms:

Ab 2027 sollen zusätzlich 12.000 Megawatt Windkraft ausgeschrieben werden.

Rund 2.000 neue Anlagen.

Das Problem:

Mehr Wind bedeutet nicht automatisch mehr Wirtschaftlichkeit.

Bei starkem Wind fällt der Börsenstrompreis regelmäßig gegen null.

Die Betreiber bekommen trotzdem ihr garantiertes Gebot erstattet – die Differenz zahlt der Steuerzahler.

Je größer das Angebot, desto höher die Ausgleichszahlungen.

Das nennt man politisch gewollte Marktverzerrung.


Der teure Süden-Effekt

Besonders absurd wird es bei der sogenannten „regionalen Ausgewogenheit“.

Windkraft soll verstärkt in Süddeutschland entstehen.

Dort jedoch weht weniger Wind.

Während gute Nord-Standorte auf etwa 3.000 Volllaststunden kommen, liegen viele südliche Standorte bei rund 2.000.

Um das auszugleichen, erlaubt das EEG Zuschläge von bis zu 55 Prozent.

Heißt konkret:

Eine Anlage mit schwachem Ertrag bekommt deutlich höhere garantierte Vergütung.

Das Ergebnis:

Subventionierte Ineffizienz.

Für eine einzelne 6-Megawatt-Anlage können so über 300.000 Euro pro Jahr zusätzlich aus Steuermitteln fließen.

Hochgerechnet auf 2.000 Anlagen sprechen wir von Milliardenbeträgen über 20 Jahre.

Finanziert aus einem Fonds, der wiederum durch CO₂-Abgaben gespeist wird.

Also durch Bürger und Unternehmen.


Paris – politisch verkürzt

Offiziell beruft sich die Bundesregierung auf das Pariser Klimaabkommen.

Dort ist von einem Gleichgewicht zwischen Emissionen und Senken in der „zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts“ die Rede.

Politisch wird daraus:

Klimaneutralität bis 2045.

Fünf Jahre früher als selbst das ursprüngliche Ziel 2050.

Diese Verschärfung ist nicht naturwissenschaftlich begründet.

Sie ist politisch gesetzt.

Und sie wurde sogar im Grundgesetz verankert.

Eine spätere Korrektur?

Faktisch kaum noch möglich.


Der Kanzler warnt – die Regierung macht weiter

Selbst aus dem Kanzleramt kamen mahnende Worte:

Die Energiewende sei zu teuer geworden.

Man könne nicht alles allein mit Wind und Sonne lösen.

Doch beschlossen wurde am Ende:

Mehr Wind.

Mehr Subvention.

Mehr Belastung.

Von echter Kurskorrektur keine Spur.


Was stattdessen möglich wäre

Es gäbe Alternativen.

Sofortmaßnahmen, die Wirtschaft und Bürger entlasten könnten:

– CO₂-Abgaben zeitweise aussetzen
– Fracking-Verbot überprüfen
– Kernenergie neu bewerten
– Kohleausstieg realistisch gestalten

Keine ideologischen Schnellschüsse.

Sondern pragmatische Übergangslösungen.

Doch stattdessen dominiert weiter das Prinzip:

Durchziehen.

Egal was es kostet.


Die eigentliche Frage

Es geht nicht darum, ob Klimaschutz wichtig ist.

Es geht darum, ob Politik effizient, ehrlich und verantwortungsvoll handelt.

320 Euro pro Tonne, wenn der Markt 70 verlangt – das ist kein Klimaschutz.

Das ist Symbolpolitik.

Auf Pump.

Mit Dauerbelastung für Industrie, Mittelstand und Familien.

Während der Haushalt ohnehin unter Druck steht.

Die Regierung nennt es Transformation.

Viele Bürger nennen es Bevormundung.

Am Ende entscheidet nicht ein Newsletter.

Nicht ein Talkshow-Auftritt.

Nicht eine Pressekonferenz.

Sondern der Wähler.

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Diskutiert ihn.

Und vor allem: Informiert euch selbst.

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Marla Svenja Liebich ist Autorin und Herausgeberin von Marlas Army.
Auf Marlas Army veröffentlicht sie Analysen, Kommentare und persönliche Berichte zu gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in Deutschland.
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