Schüsse am Morgen: Wenn Gewalt zur neuen Berliner Normalität wird

Person mit Hut und Sonnenbrille im Vordergrund, im Hintergrund eine Shisha-Bar mit Einschusslöchern in der Glasscheibe nach Schüssen am Morgen in Berlin

9 Uhr morgens.
Berlin-Wedding.
Eine Shisha-Bar ist geöffnet, Gäste sitzen drin.

Dann fallen Schüsse.

Mehrere Projektile schlagen in die Frontscheibe ein.
Glassplitter fliegen.
Mindestens ein Mensch wird verletzt.

Das ist kein nächtlicher Zwischenfall.
Kein Angriff auf ein leeres Objekt.
Das ist Gewalt am helllichten Tag – mit kalkuliertem Risiko für Tote.

Und genau das ist der eigentliche Skandal.

Zu diesem Thema wurde ein ergänzendes Videostatement gesondert veröffentlicht, in dem der Vorfall und sein gesellschaftlicher Kontext zusammenfassend eingeordnet werden.


Täter nehmen Tote billigend in Kauf

Selbst die Polizei spricht es offen aus:
Wer zu dieser Uhrzeit auf eine belebte Bar schießt, nimmt Verletzte oder Tote billigend in Kauf.

Das ist keine Übertreibung.
Das ist die nüchterne Beschreibung eines Zustands, der längst außer Kontrolle geraten ist.

Schüsse auf Shisha-Bars, Spätis und Gewerbebetriebe sind in Berlin keine Ausnahme mehr.
Sie sind Teil eines Musters.

Einschüchterung.
Schutzgelderpressung.
Organisierte Gewalt.

Parallelstrukturen, die sich nicht mehr verstecken müssen.


Die Zahlen sind eindeutig

Allein im Jahr 2024 wurden in Berlin 430 Straftaten registriert, bei denen Schusswaffen abgefeuert wurden.
Ein Jahr zuvor waren es 363.

Der Trend ist klar.
Die Hemmschwelle sinkt.
Die Gewalt eskaliert.

Und trotzdem wird weiter so getan, als handle es sich um „Einzelfälle“.
Als wäre das der Preis für Großstadtleben.
Als müsste man sich daran gewöhnen.

Nein.
Muss man nicht.


Der zynische Reflex

Viele reagieren inzwischen mit Zynismus:
„Sollen sie sich doch gegenseitig erschießen.“

Das ist nicht nur unmenschlich.
Es ist auch falsch.

Diese Gewalt bleibt nie unter sich.
Sie trifft Gäste, Passanten, Anwohner.
Sie trifft Menschen, die mit diesen Milieus nichts zu tun haben.

Ein Rechtsstaat darf so etwas nicht akzeptieren – und schon gar nicht relativieren.


Die falsche Debatte

Statt endlich über Ursachen und Konsequenzen zu sprechen, wird die Debatte verschoben.
Wer diese Zustände kritisiert, wird diffamiert.
Als „rechts“.
Als „unsensibel“.
Als „populistisch“.

Dabei geht es um eine simple Frage:

Will dieses Land noch Ordnung durchsetzen – oder nicht?

Grenzen sichern.
Illegale Migration rückabwickeln.
Kriminelle Strukturen konsequent zerschlagen.

Das ist keine Ideologie.
Das ist die Mindestanforderung an einen funktionierenden Staat.


Fazit: Wegsehen ist Mitschuld

Schüsse um 9 Uhr morgens sind ein Alarmsignal.
Wer sie relativiert, verharmlost oder moralisch umdeutet, trägt Mitverantwortung.

Ich will nicht, dass bewaffnete Clanlogik zur Normalität wird.
Ich will nicht, dass kommende Generationen mit dieser Gewalt aufwachsen.

Ich will einen Staat, der schützt – nicht entschuldigt.
Der handelt – nicht erklärt.

Teile diesen Beitrag.
Sprich darüber.
Und lass dir nicht einreden, dass das alles normal sei.

In Marla we trust.

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Marla Svenja Liebich ist Autorin und Herausgeberin von Marlas Army.
Auf Marlas Army veröffentlicht sie Analysen, Kommentare und persönliche Berichte zu gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in Deutschland.
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