Angela Merkel als Bundespräsidentin? Ein Schlag ins Gesicht eines ausgemerkelten Landes

Person mit schwarzem Hut und Sonnenbrille vor Schloss Bellevue in Berlin mit der Schlagzeile „Bundespräsidentin Merkel?“ als politische Kritik

Was hier gerade durch die Berliner Gerüchteküche wabert, ist mehr als nur ein politisches Gedankenspiel.

Es ist eine Provokation.

Die Spekulation, dass Angela Merkel zur Bundespräsidentin gemacht werden könnte, wirkt auf viele Bürger nicht wie Stabilität.
Nicht wie Würde.
Nicht wie Versöhnung.

Sondern wie Verhöhnung.

Zu diesem Thema wurde zudem ein gesondert veröffentlichtes Videostatement erstellt, das die politische und verfassungsrechtliche Dimension der Debatte kompakt zusammenfasst.

16 Jahre, die das Land verändert haben – und nicht nur zum Guten

Sechzehn Jahre Kanzlerschaft prägen ein Land. Das ist unbestreitbar.

Die Euro-Rettungspolitik.
Die Energiewende.
Die Grenzöffnung 2015.
Der massive Umbau des Parteiensystems.

Ob man diese Entscheidungen gut oder schlecht findet – sie haben Deutschland tiefgreifend verändert.

Viele Menschen haben in diesen Jahren das Gefühl entwickelt, dass ihre Sorgen nicht mehr gehört werden.
Dass politische Grundsatzentscheidungen ohne echte gesellschaftliche Debatte getroffen wurden.
Dass Kritik moralisch delegitimiert wurde.

Dieses Gefühl nennt man inzwischen: „ausgemerkelt“.

Ein Zustand, in dem politische Alternativlosigkeit zur Dauerhaltung wird.

Bundespräsidentin – Symbol der Einheit oder Symbol der Spaltung?

Das Amt des Bundespräsidenten soll überparteilich sein.
Es steht für Zusammenhalt.
Für Integration.
Für Ausgleich.

Eine Kandidatur Merkels würde jedoch genau das Gegenteil bewirken.

Denn sie ist keine Figur des Ausgleichs.
Sie ist eine der umstrittensten politischen Persönlichkeiten der jüngeren Geschichte.

Eine solche Personalie würde nicht beruhigen – sie würde polarisieren.

Die Rolle der CDU: Weiter so, nur eleganter verpackt?

Ohne die Zustimmung der Christlich Demokratische Union Deutschlands wäre eine Wahl nicht möglich.

Die Partei steht ohnehin vor einer Identitätsfrage.
Ist sie noch konservativ?
Ist sie noch bürgerlich?
Oder ist sie längst strukturell grün geworden?

Unter Friedrich Merz versucht die CDU, Profil zurückzugewinnen.
Eine Merkel-Renaissance im höchsten Staatsamt würde jedoch das Gegenteil signalisieren:

Kontinuität statt Kurskorrektur.
Rückblick statt Neuanfang.

Ein Signal an das Land – aber welches?

Eine solche Wahl würde von vielen Bürgern nicht als Würdigung, sondern als Machtdemonstration verstanden werden.

Als Botschaft:
„Es ändert sich nichts.“

Für Menschen, die wirtschaftliche Unsicherheit spüren, steigende Energiepreise erleben oder sich kulturell entfremdet fühlen, wäre das kein Akt der Versöhnung.

Es wäre ein Schlag ins Gesicht.

Nicht, weil Merkel eine Frau ist.
Nicht, weil sie lange regiert hat.

Sondern weil Millionen Menschen ihre Kanzlerschaft mit Kontrollverlust, politischer Entkopplung und wachsender Distanz zwischen Bürger und Regierung verbinden.

Demokratie braucht Erneuerung – nicht Zirkelschlüsse

Demokratie lebt vom Wechsel.
Von der Möglichkeit, politische Richtungen zu korrigieren.
Von echter personeller Erneuerung.

Wenn nach 16 Jahren Kanzlerschaft derselbe politische Stil in das höchste repräsentative Amt einzieht, entsteht ein fatales Bild:

Die politische Elite rotiert unter sich.

Für viele Bürger wäre das der endgültige Beweis, dass Wechsel nur kosmetisch ist.

Fazit: Würde entsteht durch Abstand

Angela Merkel hat dieses Land 16 Jahre geführt.
Das ist historisch.

Aber Größe zeigt sich auch im Loslassen.

Eine Kandidatur zur Bundespräsidentin würde nicht als staatsmännischer Akt wahrgenommen werden, sondern als Rückgriff auf ein politisches Kapitel, das für viele noch nicht verarbeitet ist.

Deutschland braucht Vertrauen zurück.
Nicht alte Machtarchitektur im neuen Gewand.

Wenn Politik die Stimmung im Land ernst nimmt, dann braucht es jetzt eines ganz sicher nicht:

Ein Comeback-Symbol, das die Hälfte der Bevölkerung als Verhöhnung empfindet.


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Marla Svenja Liebich ist Autorin und Herausgeberin von Marlas Army.
Auf Marlas Army veröffentlicht sie Analysen, Kommentare und persönliche Berichte zu gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in Deutschland.
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Eine Antwort zu „Angela Merkel als Bundespräsidentin? Ein Schlag ins Gesicht eines ausgemerkelten Landes“

  1. Warum Verhöhnung? Ja, vernünftig denkende und empfindende Menschen fühlen sich dadurch verhöhnt. Aber der überwiegende Teil dieses Dummvolkes (ich meine nicht die „Gäste“) hat doch all das, was für Menschlichkeit, Kultur und Entwicklung stand, im „Impf“zentrum abgegeben. Das Zeug konnte die Blut-Hirn-Schranke überwinden und das macht sich bemerkbar. Es sind Zombies, NPCs, aber keine richtigen Menschen mehr. Abends schalten sie die Gehirnwaschmaschine ein. falls sich doch irgendwo ein eigenständiger Gedanke geregt hat, wird er dort eliminiert. Mir steht eine der Dummbratzen von Kolleginnen als Beispiel vor Augen. Die mußte sich wirklich erstmal hinsetzen, als ich sagte, dass ich seit 26 Jahren keinen Fernseher habe.

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